Sie sind hier: Startseite -> Personal -> Planungsmethode Selbstaufschreibung

Personalplanung Selbstaufschreibung

Analyse der Mitarbeiterdaten

Bei der Personalbedarfsplanung gibt es summarische und analytische Methoden, um den tatsächlichen Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feststellen zu können. Summarische beziehen sich auf Zahlen wie Kennzahlen oder Schlüsselzahlen und Verhältnisse, analytische Methoden beziehen sich auf die Prüfung der notwendigen Tätigkeiten.

Personalplanung : Mitprotokollierung der Aufgaben als Ausgangspunkt

Eine Möglichkeit der analytischen Methode ist die sogenannte Selbstaufschreibung, bei der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeiten in einem System aufzeichnen. Sie beschreiben dabei kurz, was sie gemacht haben, wann sie die Tätigkeit durchgeführt haben und vor allem wie lange sie dafür gebraucht haben und speichern diese Informationen in einem internen Computersystem ab. Diese Möglichkeit gibt es natürlich nicht in jedem Beruf, weil beispielsweise im Handel würde das Notieren des Abkassierens oder des Regelsortierens keinen Sinn machen.

Bei einem Dienstleistungsunternehmen, zum Beispiel in einer Anwaltskanzlei oder bei einem Unternehmensberater mit Buchhalter und ähnlichen Angestellten macht es durchaus Sinn, die Aufzeichnungen zu führen, die schnell zur Routine werden und damit mehrere Möglichkeiten anbieten.

Zum einen kann man erheben, wie lange welche Tätigkeit dauert und man kann auch vergleichen, ob die Arbeitszeit stets die gleiche ist. Um beim Beispiel der Buchhaltung (Buchführung) zu bleiben, kann es bei manchen Belegen länger dauern, bis man sie zuordnen kann, in der gleichen Zeit kann man verschiedene Rechnungen längst eingegeben haben - die Tätigkeit ist aber die gleiche. Man kann außerdem erheben, welche Tätigkeiten besonders häufig anfallen und so Schwerpunkte herausarbeiten und daraus hochrechnen, wie groß der Bedarf an Personal tatsächlich ist.

Ein Problem bei der Selbstaufschreibung kann sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich bei den Angaben nicht genau an die Realität halten und mehr oder weniger Zeit notieren, wodurch das Gesamtergebnis verfälscht wird. Das ist aber wohl ein kleinerer Nachteil gegenüber dem Vorteil, dass das Personal an dieser Bedarfserhebung selbst Einfluss nimmt, was meist sehr positiv empfunden wird.

Lesen Sie auch

Um diese Ziele erreichen zu können, braucht es je nach Situation verschiedene Methoden und diese teilen sich in zwei Gruppen, in die summarischen und in die analytischen Methoden, wobei man beides auch kombinieren kann. Es gibt daher viele Ansätze wie Laufzettelmethode, Selbstaufschreibung, Statistische Methode und Schlüsselzahlen als einige dieser Optionen.

Weitere Methoden in der Personalbedarfsplanung sind mit der Analogiemethode, Leitungsspanne, sowie mit den Methoden des Schätzverfahren sowie der Zeitaufnahmen gegeben. Was von all diesen Möglichkeiten ausgewählt wird, hängt von der Situation ab und verschiedene Lösungen lassen sich auch vernetzen.

Diesen Artikel teilen

  • bei Whatsapp teilen
  • bei Facebook teilen
  • bei Pinterest teilen
  • bei Twitter teilen
  • Artikel ausdrucken

Infos zum Artikel

Personalplanung SelbstaufschreibungArtikel-Thema: Personalplanung Selbstaufschreibung
Beschreibung: Die Selbstaufschreibung ist eine Methode der Personalplanung, um durch die Aufzeichnungen den Bedarf festzustellen und hochrechnen zu können.

Wir werden oft gefragt, ob man die Artikel für Studienarbeiten oder Schularbeiten verwenden darf und die Antwort ist ganz klar ja. Dafür haben wir diese Texte auch erstellt - zur Information und Weiterverwendung. Bitte aber bei Möglichkeit auf diese Seite verweisen.
Wer das letzte Bearbeitungsdatum angeben will oder muss: letztes Datum: 19. 08. 2020