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Statistische Methode in der Personalplanung

Personalumfang aufgrund von bekannten Zahlen

Eine weitere Methode bei der Personalbedarfsplanung, die zur Gruppe der summarischen Methoden zählt, ist die statistische Methode. Ihr Name verrät bereits das Konzept, denn bei diesem System geht man davon aus, dass bestimmte Richtwerte als Grundlage für die benötigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herangezogen werden können.

Statistik als Werkzeug in der Personalplanung

Bei der statistischen Methode bewegt man sich in vielen Bereichen auf den Pfaden der Kennzahlen, die man aus der Betriebswirtschaftslehre schon häufiger gehört hat. Denn eine Grundlage für die statistische Methode ist zum Beispiel im Handelsunternehmen der Umsatz oder auch Absatz, von dem aus errechnet werden kann, wie viele Verkäuferinnen und Verkäufer man braucht. Dass die Kennzahlen unterschiedlich angewandt werden können und auch als Vergleich zwischen den Mitarbeiterinnen eine Basis bieten, ist bekannt.

In der Personalplanung wird aber vor allem die Fragestellung zu klären sein, wie viele Leute man braucht und weniger, wie erfolgreich sie sind, obwohl das natürlich auch ein Thema ist, zumal ein Ziel der Personalplanung die Wirtschaftlichkeit ist. Aber genau dieses Ziel ist zu hinterfragen, wenn man vom Umsatz ausgeht, denn das andere Ziel der Leistungssicherung ist gefährdet, wenn man beim Verkaufspersonal sehr knapp kalkuliert. Krank wird immer wieder einmal jemand und Urlaube gibt es auch. Ob also das Dividieren von Umsatz durch Umsatz pro Mitarbeiter die große Lösung ist, ist zu hinterfragen.

Eine andere Basis kann das Produktionsvolumen sein. Auch hier wird von dieser Zahl auf die Zahl der benötigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschlossen. Die Überlegungen sind in der Fertigung nicht unähnlich jenen im Handel und damit muss man auch hier einen Kompromiss finden. Die statistische Methode bietet der Personalbedarfsplanung zwar Fakten, aber die Fakten sind nicht immer realistisch, wenn man den praktischen Arbeitsalltag betrachtet.

Willkommen in der Statistikfalle

Ein Problem der statistischen Methode ist auch die Tatsache, dass die Zahlen abgelaufen sind. Das heißt, der Umsatz stammt vom letzten Jahr, von den letzten drei Jahren oder vom letzten Monat. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Umsatz so hoch bleibt - er kann steigen oder sinken und dann stimmen die Berechnungen schon wieder nicht überein. Die Statistik als Entscheidungshilfe einzusetzen ist eine gute Lösung, aber man sollte das Ergebnis auch auf Umsetzbarkeit hinterfragen.

Der starke Vorteil ist, dass man die Welt nicht neu erfinden muss und eine Vorlage hat, an der man sich orientieren kann. Der starke Nachteil ist, dass man im Einzelfall deutlich von den Zahlen abweichen muss, da ganz andere aktuelle Situationen zu berücksichtigen sind. Eine Strategie, bei er man die Statistik bemüht, um eine Grundlage zu haben und diese dann aufgrund der Fakten hinterfragt, wäre eine gute für Organisationen und für Unternehmen.

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Um diese Ziele erreichen zu können, braucht es je nach Situation verschiedene Methoden und diese teilen sich in zwei Gruppen, in die summarischen und in die analytischen Methoden, wobei man beides auch kombinieren kann. Es gibt daher viele Ansätze wie Laufzettelmethode, Selbstaufschreibung, Statistische Methode und Schlüsselzahlen als einige dieser Optionen.

Weitere Methoden in der Personalbedarfsplanung sind mit der Analogiemethode, Leitungsspanne, sowie mit den Methoden des Schätzverfahren sowie der Zeitaufnahmen gegeben. Was von all diesen Möglichkeiten ausgewählt wird, hängt von der Situation ab und verschiedene Lösungen lassen sich auch vernetzen.

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Personalplanung mit StatistikArtikel-Thema: Statistische Methode in der Personalplanung
Beschreibung: Die 🏢 statistische Methode hilft in der Personalplanung bei der Ermittlung der benötigten Mitarbeiter auf ✅ Basis vorhandener Daten und Rückschlüsse.

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