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Personaleinstellung soziale Integration am Arbeitsplatz

Neue Mitarbeiter in die Kollegenschaft einführen

Man hat längst erkannt, dass der Mensch keine Maschine ist und er ist auch keine Nummer. Er hat Bedürfnisse und wenn diese erfüllt sind, fühlt er sich wohler und arbeitet besser und lieber. Im Bereich der Personaleinstellung hat sich daher als wichtiger Punkt die soziale Integration entwickelt, der Versuch, das Wohlfühlen an erste Stelle zu stellen, wenn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter integriert werden sollen.

Personaleinstellung: Wohlfühlfaktor herstellen

Dabei ist dieser Punkt eigentlich in vielen Organisationen ohnehin selbstverständlich. Wenn jemand Neuer beginnt, wird er nicht nur eingeschult, sondern man zeigt ihm auch, wo die Kantine ist, falls es eine gibt oder wo andere Stellen sind, die für eine Verbesserung des eigenen Wohlbefindens wichtig sind. Dass man den neuen Kollegen einlädt, mit zum Mittagessen zu gehen, um in der Gruppe ein wenig Pause zu machen, ist eigentlich auch selbstverständlich.

Doch das alleine ist nicht nur der Schwerpunkt der sozialen Integration. Das Arbeitsklima spielt natürlich eine Rolle, aber auch die Zusammenhänge zwischen der Arbeit und den späteren Möglichkeiten sind interessant. Die Menschen sind nicht nur auf das Geld aus, weshalb sie arbeiten gehen, viele wollen sich auch verwirklichen oder glauben an eine Sache. Eine Möglichkeit zur Verwirklichung ist ein Arbeitsplatz, der weitere Aufstiegsoptionen beinhaltet - natürlich nicht gleich, aber junge Menschen bemühen sich gleich einmal ein Stück mehr, wenn sie einen Sinn darin sehen und das kann bedeuten, dass man später eine höhere Aufgabe mit mehr Lohn oder Gehalt einnehmen könnte, wenn man sich bewährt.

Somit ist die soziale Integration auf verschiedenen Ebenen zu sehen. Wichtig ist dabei die angenehme Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, aber auch das Arbeitsklima als solches eine Rolle, also etwa die Auslastung, möglicher Druck, Spitzenzeiten mit Stress oder auch die Abwechslung bei der täglichen Arbeit. Aufstiegschancen, soziale Möglichkeiten wie Kantine, Sportraum oder ähnliche Einrichtungen spielen bei der Beurteilung ebenfalls eine Rolle.

Man hat längst erkannt, dass viele Leute - nicht nur junge - früh kündigen und den Arbeitsplatz wieder verlassen. Hauptgrund ist, dass sie sich nicht wohlgefühlt haben, manchmal natürlich auch, dass das Arbeitsklima nicht gepasst hat oder dass die Aufgabe nicht den Vorstellungen entsprach.

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Hat man das richtige Personal gefunden, gilt es, die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsprozess einzuführen. Das ist nicht so einfach wie es klingt, weil man kein Vorwissen voraussetzen kann und darf, was den Arbeitsplatz betrifft. Die Personaleinstellung beginnt mit der sozialen Integration in die Kollegenschaft und mit der Einweisung in Sachen Organisationsinformation, damit man mehr über das Unternehmen und seine Struktur weiß. Fachliche Einarbeitung ist schließlich jener Punkt, bei dem das persönliche Wissen und die Notwendigkeiten am Arbeitsplatz zusammentreffen. In jedem Unternehmen wird anders gearbeitet und das gilt es auch per Einschulung oder zumindest Einweisung weiterzugeben.

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Personaleinstellung soziale IntegrationArtikel-Thema: Personaleinstellung soziale Integration am Arbeitsplatz
Beschreibung: Die soziale Integration am neuen Arbeitsplatz ist für die Personaleinstellung besonders wichtig geworden.

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