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Teamwork durch funktionierendes Team

Positive Zusammenarbeit in der Gruppe

Innerhalb der großen Gruppen von Gruppenarbeit (oder auch Arbeitsgruppen) hat sich der Begriff des Teams herausgebildet, der eine positive Form der Zusammenarbeit repräsentiert. Ängste vor Konkurrenz oder Positionsverlust werden hier möglichst vermieden und die Arbeit zwischen den Mitgliedern erfolgt sehr positiv, weshalb man den Begriff Team gerne verwendet, den man auch aus dem Sport kennt, wo das Team die Mannschaft ist.

Teamwork: positive Rückmeldungen und hohe Motivation

Das Team ist wiederum die Basis für einen weiteren Begriff, dem Teamwork. Dass damit nicht nur einfach die Arbeit des Teams gemeint ist, lässt sich schnell vermuten und das ist auch richtig so. Natürlich ist die Umsetzung des Weges, um das Ziel des Teams zu erreichen, ein Thema, aber Teamwork beschreibt die positive Zusammenarbeit der Mitglieder, bei denen persönlicher Kontakt, gegenseitige Hilfestellung und Auftreten als Einheit wesentliche Faktoren sind.

Welcher Art das Team ist oder wie diese Gruppenarbeit definiert ist, ist für die Grundaussage nicht so wesentlich. Als Beispiel kann man eine Abteilung in einer Behörde, in einer sozialen Einrichtung, aber auch in einem Unternehmen andenken, wo es zu einer regelmäßigen Zusammenkunft aller Mitglieder kommt, also vom Portier bis zum Abteilungsleiter oder von der Sekretärin bis zur Chefin und die Rollen sind in diesen Besprechungen zwar nicht ausgelöscht, aber jeder hat das gleiche Meinungsrecht. Daraus ergibt sich eine höhere Motivation und mehr Leistung, weil man sich als vollwertiges Mitglied empfindet und nicht als das fünfte Rad am Wagen, das nichts zu melden hat.

Das Problem mit Teamwork ist die Verwendung des Begriffs selbst, denn gerade in den Medien und in Unternehmen wird oft von Teamwork gesprochen, obwohl die zuständigen Leute stets gegeneinander agieren, aus Eitelkeit oder anderen Gründen heraus. Teamwork funktioniert anders. Dort kann auch ein Streit entstehen oder gar eskalieren, aber in Wirklichkeit ist die gesamte vertretene Gruppe eine Einheit, die solche Konflikte auch nützt, um Fehlerquellen aufzuzeigen, auszuarbeiten und zu vermeiden. Wenn zwei Abteilungen sich gegenseitig bekämpfen, aber gemeinsame Arbeitsgruppen abhalten, ist das noch kein Teamwork.

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Es kommt aber in der Gruppenarbeit immer wieder zu Gruppenphänomene, die wenig erwünscht sind. Der Gruppendruck und das Gruppenwesen sowie Gruppendenken werden dann oft genannt. Die Einzelmeinung geht unter, die Gruppe gibt den Takt vor, auch wenn man sonst anderer Meinung wäre. Es kann auch zur Übermotivation Einzelner kommen, die sonst vielleicht nicht gehört werden und manchmal auch zu Vielredner oder schlichtweg nervige Gruppenmitglieder werden.

Weitere Gruppenphänomene entstehen bei der Kommunikation, wenn manche Mitglieder mehr Info bekommen als andere. Die Aufteilung der Arbeitsauftrage und Kompetenzen kann zu einer sehr guten Arbeitsteilung führen, aber auch zu Reibereien in der Gruppe. Die kognitive Dissonanz ist ein Phänomen, bei dem man mit dem Ergebnis nicht glücklich ist. Ein anderer Prozess entsteht, wenn die Gruppe sich sehr stark fühlt und mehr wagt als geplant war, man spricht dann vom Risikoschub in der Gruppenarbeit.

Ein Teil der Gruppenarbeit wird als Team beschrieben. Davon leiten sich die positiven Umschreibungen Teamspirit und Teamwork ab. Man arbeitet gut zusammen und es geht auch etwas weiter, man spricht auch von der Teamfähigkeit.

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Gruppenarbeit TeamworkArtikel-Thema: Teamwork durch funktionierendes Team
Beschreibung: Als Teamwork bezeichnet man bei einer Gruppenarbeit eine sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Mitglieder, wodurch auch die Motivation und Produktivität steigen kann.

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Wer das letzte Bearbeitungsdatum angeben will oder muss: letztes Datum: 05. 09. 2020