Sie sind hier: Startseite -> Personal -> Theoretische Grundlagen

Theoretische Grundlagen zum Personalwesen

Theorien: die Grundlagen auf dem Weg zum Management

Wenn man sich die verschiedenen Unternehmensbereiche und die Möglichkeiten des Management ansieht und vor allem die historische Entwicklung beleuchtet, so wird offenbar, dass gerade der wichtige Bereich der Personalverwaltung eher stiefmütterlich betreut wurde. Während bei der Herstellung, bei Marketing oder anderen Bereichen die Wissenschaft auch früh eingebunden war, dauerte es beim Thema Personal lange, bis die Theorien überhaupt erarbeitet und gehört wurden.

Entwicklung im Personalwesen

Die erste Theorie auf wissenschaftlicher Basis zum Thema Personal oder Personalmanagement erfolgte im frühen 20. Jahrhundert durch einen Ingenieur, Frederick Winslow Taylor, der 1911 seine Hauptarbeit  veröffentlichte, die den Titel scientific management trug - wissenschaftliche Betriebsführung. Dessen Überlegungen und Ansätze dienten lange Jahre als Grundlage für die Massenproduktion und setzten voraus, dass der Mensch vor allem an seinem wirtschaftlichen Vorteil interessiert ist.

Diese Informationen waren der Beginn einer ganzen Reihe von Ansätze, die auch eine Entwicklung darstellten und das gesamte 20. Jahrhundert beschäftigte. Man kann die Entwicklung der Theorien und Ansätze für den richtigen Umgang mit dem Personal auch als Entwicklung sehen, die von der klassischen Personalverwaltung zum modernen Personalmanagement führten.

Mit jedem weiteren Ansatz wurden die Motivationen der Menschen neu definiert und untersucht. Heute ist man nicht mehr der Meinung von Taylor, auch wenn viele Überlegungen seiner Theorie durchaus interessant sind und beleuchtet werden können. Aber aus dem "homo oeconomicus" wurde der "complex man". Homo oeconomicus ging davon aus, dass der Mensch vor allem am guten Gehalt aus ist und auch kein Problem hat, mit List und Tücke gegenüber der Kollegenschaft seinen Vorteil herauszuholen. Beim complex man geht man hingegen davon aus, dass auch das Arbeitsklima und viele andere soziale Komponeten notwendig sind, um einen Menschen zufrieden zu machen - was ihn motiviert, anspornt und damit auch produktiver macht.

Übersicht der Unterseiten

Taylor

Die wissenschaftliche Betriebsführung gemäß dem Konzept von Taylor aus dem Jahr 1911 als Grundlage der Personalverwaltung.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Themenliste:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Personal