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Initiativbewerbung und Personalsuche

Initiativbewerbung: unaufgeforderte Bewerbung

Wenn man als Schülerin oder Schüler kurz vor dem Ende seiner schulischen Karriere steht und kein Studium anstrebt, ist es an der Zeit, sich um den ersten Arbeitsplatz zu kümmern. Dabei gibt es die Möglichkeit, sich im Familien- und Freundeskreis umzuhören, ob irgendjemand etwas über eine offene Stelle weiß und manchmal hat man auch Glück. Manchmal kennt A B und B kennt C und C hat zufällig einen offenen Arbeitsplatz und sucht sowieso einen jungen Menschen, um ihn in das Unternehmen aufzunehmen.

Bewerbung der Leute ohne Stellenangebot

Aber dieses Glück hat man nicht immer. Viele junge Leute stehen daher vor dem Problem, dass sie sich zwar auf die letzten Ferien freuen, aber im nächsten Herbst würden sie schon gerne Geld verdienen und einer Arbeit nachgehen. Also schreiben sie Bewerbungen, die man als Initiativbewerbung bezeichnet. Man könnte sie auch Spontanbewerbung nennen und es handelt sich dabei um eine Bewerbung, die an ein Unternehmen oder auch an öffentliche Stellen wie Ministerien und Ämter gerichtet werden mit der Hoffnung, dass ein Arbeitsplatz frei ist und man Aufnahme findet.

Typisch für die Initiativbewerbung ist eine kurze Beschreibung, wer man ist, wie alt man ist, welche Schulausbildung man genossen hat und ein beigelegter Lebenslauf mit den Eckdaten sowie oftmals auch ein Foto. Damit werden zum Großteil bekannte Unternehmen angeschrieben, zum Teil werden aber auch verschiedenste Unternehmen und Organisationen kontaktiert, die man aus den offiziellen Listen, zum Beispiel vom gleichen Bezirk oder von der näheren Umgebung erhält.

Für die Personalsuche können diese Bewerbungen interessant sein, müssen es aber nicht. Wenn man von einem erfolgreichen Schulabschluss eines Gymnasiums ausgeht mit Maturaabschluss (Deutschland: Abitur), dann sagt dies noch immer nicht viel über den Menschen aus. Der junge Mensch kann sehr schwache Noten im Maturazeugnis haben und dennoch große Talente aufweisen oder er kann sehr gute Noten haben, aber für das Unternehmen und die möglicherweise tatsächlich freien Arbeitsaufgaben komplett ungeeignet sein. Man muss also erst recht Gespräche führen, ob die Leute in Frage kommen könnten, eine Vorauswahl aufgrund der gelieferten Daten ist in den seltensten Fällen möglich.

Große Unternehmen mit hohem Bekanntheitsgrad erhalten pro Jahr ein paar tausend oder gar viele tausend solcher Bewerbungen. Man hat Daten, auf die man zurückgreifen könnte, aber ob sie für die eigene Personalsuche herangezogen werden können, ist im Einzelfall zu entscheiden.

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