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Arbeitslosigkeit 50+

Ältere Arbeitslose als Risikogruppe

Innerhalb der Arbeitslosenstatistik gibt es verschiedene Personengruppen, die so wie die Arbeitslosenzahlen generell mit dem Vorjahr verglichen werden können. Eine dieser Gruppen ist jene der arbeitslosen Menschen, die das 50. Lebensjahr bereits überschritten haben und die vereinfacht als 50+ bezeichnet werden.

Arbeitslosigkeit 50+: Problemgruppe der älteren Arbeitslosen

Arbeitslosigkeit 50+ ältere ArbeitsloseDiese Menschen sollen abhängig vom Land und den gesetzlichen Rahmenbedingungen meist bis 65 Jahre arbeiten, finden aber oft mit 51 keinen neuen Arbeitsplatz und verlieren häufig aufgrund ihres Alters die bisherige Stelle. Nun gibt es Leute, die nichts dagegen hätten, wenn sie mit 50 Jahren schon die Pension antreten könnten, aber es gibt viel mehr Personen, die gerne noch weiterarbeiten würden und auch wissen, dass sie das müssen.

Das ist ein Thema ihres Einkommens, ihrer Möglichkeiten und der Familie, aber auch ein Thema des Staates, weil viele Arbeitslose teuer sind und ältere Arbeitslose aufgrund des Lebensalters sogar noch teurer als junge Menschen. Es ist also ein Ziel, diese Menschen unterzubringen, was aber schwierig ist - obwohl sie weiterhin gerne einen Arbeitsplatz bestücken wollen.

Ihnen hat die Arbeit Spaß gemacht, aber sie sind einem Strukturproblem erlegen. Denn je älter ein Mensch wird, desto teurer wird er für ein Unternehmen. Dass das eine Milchmädchenrechnung ist, die so nicht stimmt, überlegen sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer nicht. Sie sehen die Gehalts- und Lohnzahlen und vergleichen diese mit jenen von Berufseinsteigern, die viel jünger und günstiger sind.

Teure alte Arbeitnehmer sind Schatzkiste für die Unternehmen

Aber die "alten" Leute haben eine Berufserfahrung, die nicht nur den jungen Leuten fehlen muss - logischerweise - sondern, die auch dem Unternehmen abhanden kommen, wenn man solche Leute aufgrund des Alters kündigt. Dieses Wissen fehlt auch generell der Wirtschaft, weshalb es immer stärkere Initiativen gibt, die Menschen fortgeschrittenen Alters wieder in den Berufsalltag integrieren zu können.

Auffällig ist, dass Menschen über 50 besonders stark unter Krisenzeiten zu leiden haben. Noch stärker fällt dieser Trend bei behinderten Menschen, aber alte und kranke Menschen sind die ersten, die ihren Job verlieren, wenn es der Wirtschaft nicht gut geht. Vor allem falsches Management kann dazu führen, dass man nur die Kosten sieht, nicht aber den Nutzen.

Ein anderes Problem ist der Konkurs eines Unternehmens, wodurch alle bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Die jüngeren können vielleicht leichter eine neue Stelle finden, die alten haben deutlich größere Probleme. Dazu kommt das Strukturproblem, denn viele dieser älteren Menschen sind als Handwerker groß geworden - in der Dienstleistungsgesellschaft braucht es aber viel mehr Bürohengste und weniger Arbeiter. Andererseits jammern viele Branchen, dass ihnen die Fachleute fehlen...

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