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Arbeitslosigkeit Ausländer

Von Arbeitslosigkeit stark und früher betroffen

Wenn es Probleme am Arbeitsmarkt gibt und die Zahl der offenen Stellen begrenzt ist, dann haben gewisse Personengruppen noch eher die Chance, eine neue Stelle zu finden als andere. Zu der zweiten Gruppe zählt mit Sicherheit die Gruppe der Ausländer, die früher als die Inländer ihre Arbeitsplätze verliert. Außerdem haben es die Ausländer schwerer, eine neue Stelle zu finden.

Arbeitslosigkeit: Ausländer sind schwerer zu vermitteln

Menschen, die in ein Land kommen, um dort eine bessere Lebenssituation vorzufinden, müssen oftmals in Kauf nehmen, dass sie keine Arbeit finden. Das hängt natürlich auch von der Wirtschaftssituation ab und auch davon, welche Qualifikation man mitbringt und welchen Arbeitsplatz man anstrebt bzw. wo man lebt.

Dass ausländische Arbeitskräfte konsequent abgelehnt werden, ist unrichtig. Im Gegenteil - in Mitteleuropa klagt man vermehrt über einen Mangel an Fachkräfte und hier haben Leute aus fremden Ländern sogar eine große Chance, Fuß zu fassen, ungeachtet dessen, wie es gerade um die Wirtschaft bestellt ist. Aber jene Ausländer, die keine Ausbildung oder eine unzureichende genossen haben, haben es viel schwerer.

Sobald die Auftragslage zurückgeht, steigt die Arbeitslosenquote bei Ausländern in der Arbeitslosenstatistik viel schneller an als bei Inländern. Sie sind mit die ersten, die von einer schwierigen Allgemeinlage betroffen sind und finden dann am Arbeitsmarkt auch kaum neue Jobs. Im Jahresvergleich zeigt sich der Anstieg dann besonders deutlich, wobei es auch zu Situationen kommen kann, bei denen die Arbeitslosigkeit der Ausländer ansteigt, während jene der Inländer noch sinkt. Die Inländer verlieren erst in einer zweiten Phase ihre Arbeitsplätze - dann nämlich, wenn die Krise sich wirklich voll durchschlägt und alle Branchen und Bereiche betrifft. Zu dem Zeitpunkt ist die Arbeitslosigkeit bei den Ausländern oft schon zweistellig angestiegen.

Viele einfachere Aufgaben

Obwohl die Politik gerne auf die Ausländer zeigt und viele Menschen glauben, dass die Ausländer den Inländern die Arbeitsplätze wegnehmen, gibt es eigentlich keine Konkurrenz. Denn viele Aufgaben, die die Ausländer übernehmen, würden die Inländer nie umsetzen - vom Reinigungsdienst über einfache Aufgaben in der Pflege bis zu Helfer in der Landwirtschaft. Nicht nur die Aufgabe selbst, auch die Rahmenbedingungen sind nicht so gestaltet, dass man die Aufgabe gerne annimmt und den Arbeitsplatz besetzt. Ausländern bleibt oft gar nichts anderes übrig.

Sie sind häufig günstige Arbeitskräfte, trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit bei Ausländern schnell auf 10 %, wenn es eine Krise gibt, jene der Inländern kann häufig bei 1-2 % gehalten werden, ehe alle Branchen voll getroffen werden und viele Arbeitsplätze verloren gehen.

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In der monatlichen Arbeitslosenstatistik werden die verschiedensten Personengruppen berücksichtigt, um zu erfassen, wie der jeweilige Trend aussieht. Ein Unterschied ist etwa die Entwicklung bei den Frauen zu den Zahlen der Männer oder auch der Vergleich von Inländer zu Ausländer. Im Krisenfall steigt die Arbeitslosigkeit bei den Ausländern besonders rasch an.

Die Entwicklung bei den jungen Menschen von 15 bis 24 Jahre wird besonders beachtet, da viele junge Arbeitslose nie gut für die Gesellschaft sind. Große Probleme gibt es oft bei Behinderte und Menschen 50 plus vor allem in Krisenzeiten, da ältere und behinderte Personen schwerer eine neue Stelle finden als andere Menschen. Das führt auch zum Begriff der Langzeitarbeitslosen.

Dazu gibt es spezielle Themen in der Arbeitslosenstatistik. Die Region kann eine Rolle spielen, also etwa der Vergleich der Entwicklung je nach Bundesland und auch die Zahl der Schulungsteilnehmer ist wichtig, da diese Personen zwar auch arbeitslos sind, aber nicht offiziell dazugezählt werden.

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Arbeitslosigkeit AusländerArtikel-Thema: Arbeitslosigkeit Ausländer
Beschreibung: Die Ausländer in der Arbeitslosenstatistik als Personengruppe im Jahresvergleich und im Vergleich zu Inländer mit hoher Arbeitslosenquote.

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