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Arbeitslosigkeit Männer

Trend bei den Männern auf Arbeitsplatzsuche

Nach wie vor sind die Männer als Personengruppe im Sinne der Arbeitslosenstatistik, aber auch im Sinne des Arbeitsmarktes eine viel größere Gruppe als die Frauen. Viele Berufe sind den Männern fast noch vorbehalten, auch wenn junge Frauen hier neue Wege eingeschlagen haben und auch als Mechaniker oder in ähnlichen Berufsfeldern tätig werden konnten.

Arbeitslosigkeit: Männer finden leichter wieder eine neue Aufgabe

Die Männer spüren die Arbeitslosigkeit genauso stark wie die Frauen, wobei das Thema der Alleinverdiener ein geringeres geworden ist, als früher, da die Frauen ebenfalls fast durchwegs berufstätig sind. Aber manche Unterschiede lassen sich sogar durch die Arbeitslosenstatistik aufzeigen und das zeigt sich beim Unterschied zwischen den Zahlen von Frauen und Männern sehr deutlich.

Gibt es eine Wirtschaftskrise, sind beide Personengruppen ähnlich stark betroffen, nur dass natürlich mehr Männer betroffen sind als Frauen. Die großen Unterschiede werden offenbar, wenn die Zahlen zurückgehen und die größten Probleme in der Wirtschaft beseitigt sind. Die Unternehmen bekommen wieder neue Aufträge und brauchen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch die Wirtschaft funktioniert noch nicht wie geschmiert.

In genau so einer Übergangsphase werden die Männer viel eher angefordert und eingestellt als die Frauen. Ein Beispiel dafür war das Frühjahr 2011 in Österreich. Während bei den Männern die Arbeitslosigkeit zum Teil sogar deutlich zurückging, ist sie bei den Frauen angestiegen. Das liegt unter anderem daran, dass die Männer für den Bau und ähnliche typische "männliche" Berufe gebraucht wurden, was bei den Frauen nicht schlagend wird.

Dieser Unterschied wirkt sich in den Zahlen dann oft stark aus, sodass zum Beispiel im Mai 2011 die Zahl der Männer, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren, um 6 % sank, während zum gleichen Zeitpunkt die Zahl der Frauen um 2 % stieg.

Viele ältere Arbeitslose

Ein großes Problem bei den Männern ist die Überschneidung mit der Gruppe der über 50-jährigen, die man auch als 50+ zusammenfasst. Diese Gruppe wird als Risikogruppe bezeichnet, weil es schwieriger wird, einen neuen Arbeitsplatz zu finden wenn etwa der Arbeitgeber in Konkurs gehen musste. Dabei gibt es doch einige Widersprüche, denn gerade ältere Männer sind häufig noch als Handwerker beschäftigt worden und heute fehlen solche Fachkräfte überall. Aber offenbar nicht dort, wo es die arbeitslosen Fachleute gibt oder man will nur junge Leute einstellen, die günstiger sind.

Ein Problem ist auch, dass man viele Jahre die gleichen Tätigkeiten ausgeführt hat und nun wird so sehr automatisiert, dass man sich neu orientieren muss, was auch nicht so einfach ist, wenn man schon so lange gearbeitet hat.

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In der monatlichen Arbeitslosenstatistik werden die verschiedensten Personengruppen berücksichtigt, um zu erfassen, wie der jeweilige Trend aussieht. Ein Unterschied ist etwa die Entwicklung bei den Frauen zu den Zahlen der Männer oder auch der Vergleich von Inländer zu Ausländer. Im Krisenfall steigt die Arbeitslosigkeit bei den Ausländern besonders rasch an.

Die Entwicklung bei den jungen Menschen von 15 bis 24 Jahre wird besonders beachtet, da viele junge Arbeitslose nie gut für die Gesellschaft sind. Große Probleme gibt es oft bei Behinderte und Menschen 50 plus vor allem in Krisenzeiten, da ältere und behinderte Personen schwerer eine neue Stelle finden als andere Menschen. Das führt auch zum Begriff der Langzeitarbeitslosen.

Dazu gibt es spezielle Themen in der Arbeitslosenstatistik. Die Region kann eine Rolle spielen, also etwa der Vergleich der Entwicklung je nach Bundesland und auch die Zahl der Schulungsteilnehmer ist wichtig, da diese Personen zwar auch arbeitslos sind, aber nicht offiziell dazugezählt werden.

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Arbeitslosigkeit MännerArtikel-Thema: Arbeitslosigkeit Männer
Beschreibung: Die Männer als Personengruppe in der Arbeitslosenstatistik und die Unterschiede zu den Frauen je nach Wirtschaftslage.

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