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Volkswirtschaft Angebot

Angebot: am Markt erscheinender Verkaufswunsch

Das Gegenteil zur Nachfrage ist das Angebot. Das Angebot wird von den Unternehmen erstellt und umfasst Waren und Dienstleistungen mit der Absicht, diese Kundinnen und Kunden anzubieten. Dabei ist relevant, dass dies auf Basis des Marktes geschieht, damit das Angebot auf die Nachfrage treffen kann.

Was ist das Angebot in der Volkswirtschaft

Wenn ein Unternehmen plant, in einem Jahr eine neue Schokolade auf den Markt zu bringen und dies in einer Presseerklärung bekanntgibt, ist das zwar nett, aber noch kein Angebot, weil die Schokolade kann nicht gekauft werden. Ein Angebot wäre bei diesem Beispiel dann gegeben, wenn die Schokolade sofort am Markt angeboten werden würde. Man präsentiert das Produkt und beginnt auch gleich mit dem Verkauf.

Daher gilt als Angebot jene Summe von Produkte und Dienstleistungen, die sofort in Anspruch genommen werden können - also die zum Verkauf oder zur Vermittlung bereitstehen. Dieses Angebot trifft auf die Nachfrage und damit lässt sich abschätzen, ob beide Größen kompatibel sind. Aus den unterschiedlichen Szenarien, die sich am Markt darstellen können, entstehen verschiedene Zugänge zum Markt.

Mit "Angebot und Nachfrage" wird auf einfache Weise das Kräfteverhältnis umschrieben. Viele Kundinnen und Kunden, die ein Produkt begehren und einem oder wenigen Anbietern gegenüber stehen, stellen einen Verkäufermarkt dar. Der oder die Verkäufer haben eine ausgezeichnete Position und können einen höheren Preis verlangen, weil es kaum Konkurrenz gibt und zudem die Nachfrage hoch ist.

Umgekehrt wird der Preis gedämpft, wenn es wenig Nachfrage, aber viel Angebot gibt. Man spricht dann vom Käufermarkt, weil sich die Käufer aussuchen können, bei wem sie einkaufen und die Konkurrenzsituation so für ihren Vorteil einsetzen. Das wissen sie nur nicht immer.

Hintergründe zum Kräfteverhältnis

Angebot und Nachfrage klingt simpel, ist aber ein sehr komplexes Thema. Es gibt wirtschaftspolitisch den Ansatz, dass es keine Regeln geben sollte, weil es eine unsichtbare Hand gibt, die die Regelung am Markt übernimmt. Das heißt, dass ein zu teuer angebotenes Produkt automatisch günstiger wird, wenn die Konsumenten keine Lust haben, soviel Geld auszugeben. Wie bei einem Schieberegler wird der Preis gesenkt. Kaufen die Leute wie verrückt, dann wird der Preis gehoben und man verdient mehr. Das geht aber auch nur bis zu der Grenze, aber die möglichen Kundinnen und Kunden aussteigen, weil es wieder zu teuer geworden ist.

So wird das Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage scheinbar unsichtbar geregelt, es gibt aber andere Möglichkeiten auch wie Mindestpreis, Höchstpreis und andere Markteinflüsse.

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Wenn man einen Artikel nicht mag, wird man ihn wohl auch geschenkt nicht nehmen. Das ist eine der Grundüberlegungen bei der Preisgestaltung am Markt im Sinne der Volkswirtschaft. Am Beginn steht daher das Bedürfnis und somit der Wunsch nach einem Produkt. Mit der Kaufkraft ist definiert, wie viele Bedürfnisse man überhaupt mit Geld erfüllen kann. Das leitet zum Bedarf  weiter. Mit der Nachfrage hat man jene Größe gegeben, die zu einem Austausch führt. Der Bedarf kann also größer sein als die Nachfrage, weil man Geld sparen will.

Die Nachfrage ist damit definiert, die Gegenseite ist das Angebot für die Erfüllung der Nachfrage. Die Schnittstelle beider Größen ist der Markt selbst.

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Volkswirtschaft AngebotArtikel-Thema: Volkswirtschaft Angebot
Beschreibung: Das Angebot, das am Markt aufscheint und auf die Nachfrage trifft, womit die Preisbildung entsteht.

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