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Bedürfnis im Sinne der Volkswirtschaft

Bedürfnis: Mangel der Konsumenten

Damit Produkte auf dem Markt verkauft werden können und die Preisbildung überhaupt in Erscheinung treten kann, braucht es die Nachfrage. Die Nachfrage wiederum braucht als Grundvoraussetzung das Bedürfnis der Menschen und damit eine Emotion, die zum Handel überhaupt führen kann.

Was ist das Bedürfnis aus Sicht der Volkswirtschaft?

Die Definition für das Bedürfnis ist ein Mangelempfinden der Menschen nach einem Produkt - oder auch einer Dienstleistung - und das Bestreben, diesen Mangel zu kompensieren. Man kann also zusammenfassen, dass das Bedürfnis die Motivation ist, warum man ein Shoppingcenter aufsucht, weil man bestimmte Produkte kaufen will. Natürlich kann man gerade das Shoppingcenter auch zum Vergnügen aufsuchen, aber meist ist ein Bedürfnis mit dieser Handlung verbunden.

Beim Bedürfnis gibt es zwar den Unterschied zwischen jenen Bedürfnissen, die man unbedingt zum Leben benötigt wie Energie oder Lebensmittel und jenen, die man in den Bereich von Luxus interpretieren kann wie Auto oder Computer, doch die grundsätzliche Haltung ist die gleiche: man wünscht sich etwas, das man nicht hat, aber durch eine Kaufhandlung lässt sich der Mangel beheben. Über die Überlegung kann man dann die vorhandene Geldmenge legen, aber das geht dann über das Bedürfnis hinaus.

Dass dabei die Existenzbedürfnisse eine höhere Priorität haben als das Bedürfnis nach dem neuesten Smartphone ist wohl richtig, aber die Motivation, sich das Smartphone zu kaufen ist stärker, als die Motivation, Brot und Butter einzukaufen. Auch natürlich deshalb, weil Brot und Butter oft, das Smartphone aber nur einmal eingekauft werden. Und emotional gesehen verbindet man mit dem Smartphone Spaß, mit den Lebensmitteln eher Notwendigkeit. Gleiches könnte man von vielen Produkten vom Auto bis zur Eigentumswohnung, vom Konzertticket bis zum neuesten Computer. Doch in erster Linie werden die Grundbedürfnisse gedeckt, der Rest folgt später.

Die Bedürfnisse sind auch nicht bei allen Menschen gleich: wer über viel Geld verfügen kann, wird sich feinere Lebensmittel kaufen als jemand, der gerade so über die Runden kommt und beim Einkauf sparen muss.

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Wenn man einen Artikel nicht mag, wird man ihn wohl auch geschenkt nicht nehmen. Das ist eine der Grundüberlegungen bei der Preisgestaltung am Markt im Sinne der Volkswirtschaft. Am Beginn steht daher das Bedürfnis und somit der Wunsch nach einem Produkt. Mit der Kaufkraft ist definiert, wie viele Bedürfnisse man überhaupt mit Geld erfüllen kann. Das leitet zum Bedarf  weiter. Mit der Nachfrage hat man jene Größe gegeben, die zu einem Austausch führt. Der Bedarf kann also größer sein als die Nachfrage, weil man Geld sparen will.

Die Nachfrage ist damit definiert, die Gegenseite ist das Angebot für die Erfüllung der Nachfrage. Die Schnittstelle beider Größen ist der Markt selbst.

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Volkswirtschaft BedürfnisArtikel-Thema: Bedürfnis im Sinne der Volkswirtschaft
Beschreibung: Das 📊 Bedürfnis ist die eigentliche Motivation, ✅ Produkte oder Dienstleistungen einzukaufen, um einen Mangel zu beheben.

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