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Kaufkraft im Sinne der Volkswirtschaft

Geldmittel, um Bedürfnisse abzudecken

Jeder Mensch hat Bedürfnisse und das Einkommen spielt dabei gar nicht so eine große Rolle. Auch jemand, der nur wenig Geld verdient, kann von einer Eigentumswohnung oder von einem eigenen Haus träumen, doch wird er das Ziel kaum erreichen können. Jemand mit viel Geld kann sich diesen Traum realisieren.

Was ist die Kaufkraft?

Daher unterscheidet das Bedürfnis nicht im Hinblick auf die Kaufhandlung. Das Kriterium für die Kaufhandlung - man spricht vom Bedarf - ist die Kaufkraft. Die Kaufkraft ist jene Größe, die durch das Einkommen definiert wird und damit vorgibt, wie viel man sich kaufen kann oder auch nicht. Das bedeutet, dass die Kaufkraft definiert, wie viel man sich überhaupt leisten kann. Was man sich leisten will ist Sache des Bedürfnisses, ob man es sich leisten kann und ob ein Kauf überhaupt angedacht werden darf, entscheidet die Kaufkraft.

Nachdem die Grundbedürfnisse abgedeckt sind, bleibt zu überlegen, was an Geld pro Monat übrig bleibt - ob überhaupt etwas übrigbleibt - und anschließend gilt es zu entscheiden, was damit passieren soll. Das kann die Entscheidung sein, auf eine große Investition zu sparen, sich neue Kleidung sofort zu kaufen oder einen Mittelweg zu finden. Die Kaufkraft gibt also die Kaufentscheidung vor, denn wenn man kein Geld hat, nutzen die tollsten Bedürfnisse nichts, es sei denn, man riskiert eine Überschuldung und gibt mehr Geld aus, als man regelmäßig verdient.

Somit stellt die Kaufkraft nicht nur die Summe dar, die als Einkommen zur Verfügung steht, sondern ist auch die Schnittstelle zwischen dem Bedürfnis und dem Bedarf. Das Bedürfnis ist der Wunsch, sich etwas kaufen zu können, weil man einen Mangel empfindet. Der Bedarf ist die Summe an Bedürfnisse, die man mit seiner Kaufkraft abdecken kann. Bedürfnisse, die man finanzieren kann, werden also zum Bedarf, die anderen bleiben vorerst oder für lange Zeit Wunschdenken.

Was bedeutet die Kaufkraft nun?

Eigentlich scheinen die Bedürfnisse wichtiger zu sein, denn wenn sich Menschen nichts wünschen, hat der Handel ein Pech. Aber in Wirklichkeit wird man selten in den Wirtschaftsnachrichten von den Bedürfnissen lesen und/oder hören und vielmehr von der Kaufkraft. Die Kaufkraft ist insofern relevant, als eine geringe Kaufkraft weniger Umsatz und damit auch weniger Steuereinnahmen für den Staat bedeutet.

Hier trifft auch die finanzielle Möglichkeit auf das wirtschaftliche Verhalten der Leute. Wenn sie sich entscheiden, das vorhandene Geld nach Abzug der Kosten (Miete, Treibstoff, Kleidung) nicht auszugeben, dann haben sie zwar das Geld für den Einkauf von Güter, das Geld kommt aber trotzdem nicht in den Umlauf. Es gibt also viele Verknüpfungen wichtiger Begriffe vom Bedürfnis und Wunsch bis zum tatsächlichen Einkauf oder auch zum Begriff der Sparquote. Diese vielen Verbindungen zeigen, welche Bedeutung die Kaufkraft hat und sie ist auch eine Überlegung bei den jährlichen Lohnverhandlungen. Denn wenn die Menschen weniger einkaufen können, weil Rohstoffe teurer geworden sind, ist das eine mittlere Katastrophe für den Staat, da weniger Steuereinnahmen zu erwarten sind.

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Wenn man einen Artikel nicht mag, wird man ihn wohl auch geschenkt nicht nehmen. Das ist eine der Grundüberlegungen bei der Preisgestaltung am Markt im Sinne der Volkswirtschaft. Am Beginn steht daher das Bedürfnis und somit der Wunsch nach einem Produkt. Mit der Kaufkraft ist definiert, wie viele Bedürfnisse man überhaupt mit Geld erfüllen kann. Das leitet zum Bedarf  weiter. Mit der Nachfrage hat man jene Größe gegeben, die zu einem Austausch führt. Der Bedarf kann also größer sein als die Nachfrage, weil man Geld sparen will.

Die Nachfrage ist damit definiert, die Gegenseite ist das Angebot für die Erfüllung der Nachfrage. Die Schnittstelle beider Größen ist der Markt selbst.

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Volkswirtschaft KaufkraftArtikel-Thema: Kaufkraft im Sinne der Volkswirtschaft
Beschreibung: Die 📊 Kaufkraft ist in der Volkswirtschaftslehre jene Menge Geld, um die man sich tatsächlich ✅ Güter oder Dienstleistungen leisten kann.

Wir werden oft gefragt, ob man die Artikel für Studienarbeiten oder Schularbeiten verwenden darf und die Antwort ist ganz klar ja. Dafür haben wir diese Texte auch erstellt - zur Information und Weiterverwendung. Bitte aber bei Möglichkeit auf diese Seite verweisen.
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