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Komplementäres Gut am Markt

Reaktion auf andere Güter

Neben dem normalen Gut und dem inferioren gibt es auch Verknüpfungen von Gütern, die am Markt aufeinander reagieren. Beim substitutiven Gut wird auf den Preisanstieg der Alternative durch einen Nachfrageanstieg reagiert und eine weitere Möglichkeit sind die komplementären Güter.

Was ist ein komplementäres Gut?

Ein komplementäres Gut ist dann gegeben, wenn die Nachfrage auf gleiche Weise reagiert wie das zusammenhängende Gut. Man kann es auch so formulieren, dass ein komplementäres Gut dann vorliegt, wenn ein veränderterer Preis die Nachfrage nach einem anderen Gut verändert. Ein Beispiel ist dabei der Computer und die Software (die Programme), ein anderes ist das Auto und der Treibstoff.

Sinkt der Treibstoffpreis deutlich, dann wird mehr das Auto benutzt und das bedeutet, dass man weniger spart. Der Verbrauch beim Auto steigt, die Nachfrage beim Treibstoff sowieso. Wird Benzin und/oder Diesel teurer, dann spart man beim Autofahren und die Nachfrage sinkt bei beiden. Zwar ist das Auto jetzt kein Gut, das man jede Woche kauft, aber gesamtgesellschaftlich lässt sich leicht ablesen, dass ein langfristig hoher Treibstoffpreis die Lust am neuen Auto deutlich reduziert.

Wenn die Computer deutlich günstiger werden, dann steigt auch die Nachfrage nach der Software bzw. den Programmen - egal ob Spiele oder Anwendungsprogramme. Denn bei günstigeren Computern steigt die Nachfragemenge und damit haben mehr Leute ein solches Gerät zu Hause, das leer aber wenig Sinn macht, also werden auch mehr Programme gekauft, um den Computer nutzen zu können. Steigen die Preise für Computer deutlich an, dann reduziert sich auch die Nachfrage nach Programme, da weniger Bedarf gegeben ist. Die beiden Produktarten hängen also unmittelbar zusammen und die Nachfrage reagiert entsprechend.

Diese komplementären Güter gibt es in vielen Bereichen, zum Beispiel auch im Tourismus. Wenn die Preise für die Liftkarten steigen, dann sinkt die Nachfrage nach Skier und Wintersportausrüstung.

Bedeutung der komplementären Güter

Fragt man auf der Straße, was denn so ein komplementäres Gut ist, dann wird man viele ahnungslose Gesichter antreffen. Tatsächlcih kennen viele Menschen diese Situation. Der Treibstoff ist das beste Beispiel und viele haben an Fahrten gespart, als der Ölpreis auf 160 US-Dollar pro Fass gestiegen war. Das bedeutet auch, dass das komplementäre Gut Treibstoff (oder Erdöl als Ausgangspunkt) Einfluss auf die gesamte Bevölkerung haben kann.

Es gibt ähnliche Verhaltensweisen, die aber nichts mit komplementären Gütern zu tun haben. Wenn es keinen Schnee gibt, kaufen die Leute weniger Skiausrüstung. Regnet es im März ständig, werden weniger Griller verkauft. Das Verhalten ist ähnlich, es ist aber eine andere Situation.

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Der Markt wird bestimmt von Angebot und Nachfrage und so gibt es Überlegungen beim Angebot, die man bei der Nachfrage auch antrifft. Die Nachfragemenge ist der Angebotsmenge gleichgestellt, nur von der anderen Seite angedacht und das gilt auch für den Nachfrageplan für die Beurteilung der Nachfrage am Markt. Das führt zum Begriff der Marktnachfrage und zur Nachfragekurve, die Veränderungen im Nachfrageverhalten aufzeigen kann. Dabei kann es zur Bewegung oder auch zur Verschiebung kommen.

Ein Begriff ist dabei auch das Gesetz der Nachfrage. Allerdings gibt es auch die Einflussfaktoren der Nachfrage, wodurch sich bekannte Nachfragegrößen sehr stark sogar korrigieren können. Ein verändertes Einkommen oder andere Erwartungen verändern sofort das Konsumverhalten. Gleiches gilt auch für den Geschmack und Änderungen in der Gesellschaft.

Bei der Nachfrage spielen außerdem die Güterarten eine große Rolle. Dabei gibt es für Laien nicht so bekannte Begriffe vom normalen Gut reicht die Liste über verwandte Güter bis zum inferioren Gut oder komplementären Gut sowie dem substitutiven Gut.

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Komplementäres Gut am MarktArtikel-Thema: Komplementäres Gut am Markt
Beschreibung: Das 📊 komplementäre Gut ist dann gegeben, wenn durch eine Preisveränderung sich auch die ✅ Nachfrage nach einem anderen Gut verändert.

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