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Nachfragemenge am Markt

Menge des nachgefragten Gutes

Ein wichtiger Faktor und eine wesentliche Kennzahl bei der Untersuchung der Nachfrage am Markt in volkswirtschaftlicher Sicht ist die Nachfragemenge. Sie definiert sich dadurch, dass sie jene Menge eines Gutes darstellt, die die Käuferinnen und Käufer erwerben wollen und auch können.

Wie viele Güter werden wirklich gekauft?

Leute, die das Gut kaufen wollen, aber nicht das Geld dafür haben, um es auch zu können, zählen damit nicht mehr zur Nachfragemenge. Die Nachfragemenge ist oft ein Duo mit dem Preis des Gutes und zwar in dem Sinne, dass beide Werte sich gegenseitig beeinflussen.

Wenn man von einer Tafel Schokolade ausgeht und man davon ausgeht, dass 1.000 Kundinnen und Kunden diese um EUR 2,-- kaufen würden und können, ist dies die normale Nachfragemenge. Das Verhältnis von Preis und Nachfragemenge wird aber offenbar, wenn sich aufgrund teurerer Rohstoffe der Preis der Tafel Schokolade auf EUR 3,-- erhöht.

Die gleichen Leute, die vielleicht auch noch das Geld für den Kauf haben und die Schokolade noch immer gerne essen würden und wollen, werden sich nun überlegen, ob sie diese Kaufentscheidung treffen. Durchaus möglich, dass sich die Nachfragemenge aber auf 750 reduziert, weil ein Viertel der möglichen Kundinnen und Kunden den Preis als zu hoch einstufen und keine Lust zum Kauf haben.

Umgekehrt kann eine Reduktion des Preises auf EUR 1,50 - beispielsweise im Rahmen einer Aktion - dazu führen, dass die Nachfragemenge deutlich steigt. Manche kaufen die Schokolade dann, weil sie in Aktion ist, andere kaufen sie sogar mehr als einmal, um einen Vorrat anzulegen. Die messbare Größe bleibt dabei stets die Nachfragemenge, ungeachtet des Produkts.

Dieses Verhalten gilt auch für Dienstleistungen, die öfter in Anspruch genommen werden, wenn der Preis sinkt und weniger oft, wenn die nachgefragte Leistung teurer wird.

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Der Markt wird bestimmt von Angebot und Nachfrage und so gibt es Überlegungen beim Angebot, die man bei der Nachfrage auch antrifft. Die Nachfragemenge ist der Angebotsmenge gleichgestellt, nur von der anderen Seite angedacht und das gilt auch für den Nachfrageplan für die Beurteilung der Nachfrage am Markt. Das führt zum Begriff der Marktnachfrage und zur Nachfragekurve, die Veränderungen im Nachfrageverhalten aufzeigen kann. Dabei kann es zur Bewegung oder auch zur Verschiebung kommen.

Bei der Nachfrage spielen außerdem die Güterarten eine große Rolle. Dabei gibt es für Laien nicht so bekannte Begriffe vom normalen Gut reicht die Liste über verwandte Güter bis zum inferioren Gut oder komplementären Gut sowie dem substitutiven Gut.

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Nachfragemenge am MarktArtikel-Thema: Nachfragemenge am Markt
Beschreibung: Der Markt und die Nachfragemenge als jene Menge eines Gutes, die nachgefragt wird und die tatsächlich auch erworben werden kann.

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