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Normales Gut am Markt

Normale Reaktion der Nachfrage

Zu den Güterarten, die sich aufgrund der verschiedenen Einflussfaktoren bilden, zählt in erster Linie das normale Gut. Das normale Gut ist nicht im Hinblick auf seine Beschaffenheit so benannt, sondern im Hinblick auf die Nachfragereaktion.

Definition normales Gut

Man weiß von der Bewegung entlang der Nachfragekurve, dass weniger nachgefragt wird, wenn der Preis steigt und umgekehrt mehr, wenn der Preis sinkt. Bei der Verschiebung der Nachfragekurve spielen andere Einflusskriterien eine Rolle und das Preisniveau bleibt gleich. Im Fall vom normalen Gut geht man von einer Veränderung der Einkommenssituation aus.

Wenn man ein geringes Einkommen hat, muss man beim Einkaufen sparen. Die Kaufkraft ist geringer und man kauft sich vielleicht einmal in der Woche eine Tafel Schokolade, obwohl man öfter dazu Lust hätte, aber das Geld reicht nicht aus. Wenn nun das Einkommen angehoben wird - zum Beispiel durch eine Beförderung oder durch einen Arbeitsplatzwechsel - steht mehr Kaufkraft zur Verfügung und es wird auch mehr Schokolade gekauft.

In diesem Sinne ist die Schokolade ein sogenanntes normales Gut, weil abhängig vom Einkommen die Nachfrage steigt oder sinkt. Das bedeutet, dass es keinen Wechsel des Gutes gibt, auch wenn man jetzt mehr Geld haben würde. Das unterscheidet das normale Gut vom inferioren Gut, bei dem bestimmte Güter nicht mehr interessant sind, wenn man über ein höheres Einkommen verfügen kann.

Die Schokolade ist auch bei höherem Einkommen weiterhin interessant, ein alternatives Beispiel für das inferiore Gut wäre der Klassiker von der Margarine, die durch die höherwertige Butter ersetzt wird. Auch der Umstieg zu Bio-Produkte, die teurer sind, wäre hier angebracht.

Normale Güter bleiben also auch dann interessant, wenn das Einkommen steigt. Die Nachfrage erhöht sich in diesem Fall oder sie sinkt bei geringerem Einkommen.

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Der Markt wird bestimmt von Angebot und Nachfrage und so gibt es Überlegungen beim Angebot, die man bei der Nachfrage auch antrifft. Die Nachfragemenge ist der Angebotsmenge gleichgestellt, nur von der anderen Seite angedacht und das gilt auch für den Nachfrageplan für die Beurteilung der Nachfrage am Markt. Das führt zum Begriff der Marktnachfrage und zur Nachfragekurve, die Veränderungen im Nachfrageverhalten aufzeigen kann. Dabei kann es zur Bewegung oder auch zur Verschiebung kommen.

Ein Begriff ist dabei auch das Gesetz der Nachfrage. Allerdings gibt es auch die Einflussfaktoren der Nachfrage, wodurch sich bekannte Nachfragegrößen sehr stark sogar korrigieren können. Ein verändertes Einkommen oder andere Erwartungen verändern sofort das Konsumverhalten. Gleiches gilt auch für den Geschmack und Änderungen in der Gesellschaft.

Bei der Nachfrage spielen außerdem die Güterarten eine große Rolle. Dabei gibt es für Laien nicht so bekannte Begriffe vom normalen Gut reicht die Liste über verwandte Güter bis zum inferioren Gut oder komplementären Gut sowie dem substitutiven Gut.

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Normales Gut am MarktArtikel-Thema: Normales Gut am Markt
Beschreibung: Die Nachfrage und das normale Gut im Sinne der Volkswirtschaftslehre als Gut, das auch bei höherem Einkommen nachgefragt wird.

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