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Volkswirtschaft Markt

Markt aus volkswirtschaftlicher Sicht

Der Markt ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem wirtschaftlich denkenden Unternehmen mehrfach zentrale Bedeutung hat. Beim Marketing ist zu überlegen, welche Angebote nachgefragt werden und wie sich die Nachfrage verändert, beim Unternehmen selbst ist zu überlegen, für welche Angebote man sich entscheidet und auf welchen Märkten man tätig sein möchte und auch beim Börsenhandel hat man mit dem Markt zu tun.

Markt in der Volkswirtschaft

Volkswirtschaftlich gesehen fällt sofort die Redewendung von "Angebot und Nachfrage" ein. Das ist auch nicht so falsch, denn in der Volkswirtschaftslehre sind die Veränderungen bei der Nachfrage ebenso wie beim Angebot ein zentrales Thema. Wer mehr Geld besitzt, kauft weniger billige Lebensmittel und hat einen höheren Bedarf an hochwertigen Produkten. Im Winter bieten die Eissalons selten ein Gassengeschäft an. Steigt der Preis, wird weniger eingekauft, fällt der Preis, wird weniger verkauft.

Aus diesen und den anderen unterschiedlichsten Motivationen und Rahmenbedingungen heraus verändern sich somit Angebot und Nachfrage. Als Markt definiert die Volkswirtschaftslehre aber ebenso wie das Marketing jenen Ort, wo eine Gruppe von Käufern auf eine Gruppe von Verkäufern treffen, wobei das Bindeglied Güter und Dienstleistungen sind, nach denen die Käuferinnen und Käufer streben und die die Verkäufer anbieten können.

Dabei gibt es kein fixes Prinzip. Es gibt Märkte wie den Börsenmarkt oder auch Bauernmärkte, die einigen Regeln unterworfen sind wie Öffnungszeiten oder im Falle vom Bauernmarkt vielleicht auch Terminen, weil sie nur einmal im Monat regional angeboten werden. Dem stehen zahllose Märkte gegenüber, bei denen es keine Öffnungszeiten gibt wie zum Beispiel den Onlineshop im Internet.

Ein zusätzliches Kriterium am Markt ist auch der Wettbewerb, der sich völlig unterschiedlich gestalten kann. Es kann eine Monopolsituation geben, es können aber auch sehr viele Verkäufer wenigen Käufern gegenüberstehen. Entsprechend verändern sich auch die Zugänge und Positionen - auch wenn das die Kunden nicht immer wissen.

Bedeutung des Marktes

Der Markt ist nicht nur der Ort, wo Angebot und Nachfrage zusammentreffen, es ist auch der Ort, der als Wirtschaftsantrieb bezeichnet werden kann. Wenn niemand kauft, steht die Wirtschaft still. Wenn man kaufen will, aber es gibt keine Produkte, ist die gleiche Situation gegeben. Daraus folgt die große Bedeutung des Marktes, den es in vielfacher Form wie bereits ausgeführt geben kann.

In der Volkswirtschaft sieht man es gerne, wenn der Markt frei agieren kann. Das heißt, dass es keine Beeinflussung etwa durch den Staat gibt. Das kann aber zum Problem führen, weil die Milch dann teurer ist als es sich arme Familien leisten können. In der Volkswirtschaft verfolgt man das Prinzip der unsichtbaren Hand, wonach sich Angebot und Nachfrage selbst regulieren. Bietet man zu teuer an, wird nicht gekauft. Bietet man zu günstig an, wird man kaum seine Kosten hereinspielen und wenig Gewinn machen. Doch die Konkurrenz führt auch dazu, dass die Preise höher werden als es für den Markt gut ist und daher braucht es ab und zu Regulierungen.

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Volkswirtschaft MarktArtikel-Thema: Volkswirtschaft Markt
Beschreibung: Grundlagen über den Markt aus volkswirtschaftlicher Sicht mit Wettbewerb, Angebot und Nachfrage und den Veränderungen und Motivationen.

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