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Personalbedarfsplanung Methoden

Arten der Personalermittlung und Zahlen für die Analyse

Die Ansätze und Ziele der Personalbedarfsplanung im Rahmen des Personalmanagement sind bekannt oder schnell erarbeitet, aber wie kommt man nun zu den tatsächlichen Zahlen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für ein Unternehmen erforderlich sind, um die Aufgaben zu lösen. Und zwar sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft mit mehr oder weniger Aufgaben.

Wie kommt die Personalplanung zu den Zahlen?

Um diese Aufgabenstellung lösen zu können, haben sich verschiedene Methoden herausgebildet, die man in zwei Begriffe untergliedern kann. Es gibt die summarischen Methoden und die analytischen Methoden, wobei im ersteren Fall vor allem mit Zahlen gearbeitet wird, im zweiten Fall wird genauer auf die tatsächlichen Aufgaben am Arbeitsplatz Bezug genommen, um den Bedarf feststellen zu können. In der Praxis wird man wohl häufig auch eine Kombination vorfinden und anwenden.

Zu den Zahlen gibt es viele Beispiele, die man mit einer Personalbedarfsplanung vielleicht gar nicht in Zusammenhang setzen würde, weil man sie ohnehin kennt und hier nicht erwarten würde. Dazu braucht man nur diverse Bildungsdiskussionen verfolgen, bei denen die Klassenzahl genannt wird. Eine Klasse mit 30 Schülerinnen und Schüler pro Lehrer ist eine typische Schlüsselzahl, die natürlich im öffentlichen Dienst, aber auch in Privatschulen relevant ist. Eine Verbesserung der Qualität in der Bildung wird mit geringeren Gruppenzahlen verbunden, also zum Beispiel mit 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse ergo Lehrer/in.

Das Verhältnis von Lehrer zu Schüler findet sich in vielen Bereichen, zum Beispiel auch an der Universität zwischen Professorin oder Professor und Studentinnen und Studenten oder in den Unternehmen zwischen Führungskraft und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es sind Verhältniszahlen, die als Richtschnur für eigene Entscheidungen angewandt werden können.

Ganz anders agiert die analytische Methode, bei der geprüft wird, welche Tätigkeiten anfallen, wie lange man dafür braucht und wie viel Arbeitszeit herauskommt, wenn man all diese Faktoren zusammenführt. Durchaus möglich, dass beide Methoden zum gleichen Ergebnis führen, es kann aber auch sein, dass die Ergebnisse deutlich unterschiedliche Werte erbringen. Wie viele Leute man letztlich wirklich braucht, hängt auch vom Ansatz ab - will man sehr knapp kalkulieren und riskiert Ausfälle bei Krankheit oder Urlaub oder will man lieber auf der sicheren Seite sein und dafür weniger wirtschaftlich agieren - die Methoden bieten die Grundlage zur Diskussion, aber nicht die Entscheidung für die Unternehmensführung.

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Personal Personalbedarfsplanung MethodenArtikel-Thema:
Personalbedarfsplanung Methoden
letztes Datum:
27. 10. 2019

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