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Handel und Handelsformen

Handel: Schnittstelle zwischen Erzeuger und Kunde

HandelDer Handel ist ein Baustein der Wirtschaft, ohne den die Erzeuger auf ihren gefertigten Produkten sitzen bleiben würden und umgekehrt die Kunden die gewünschten Güter nicht erhalten könnten. Der Handel ist damit die wichtige Schnittstelle zwischen diesen beiden Wirtschaftsfaktoren.

Der Handel lässt sich aber nicht mit einer Ebene erklären und so gibt es verschiedene Zugänge, Interessen und auch Strategien, wie Handel betrieben werden kann und wie die Menschen angesprochen werden sollen. Das Sonderangebot kann hier schon als ein Beispiel dienen. Denn das Sonderangebot bietet aus Sicht der Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, günstiger Waren einkaufen zu können, als dies bisher der Fall war. Gleichzeitig ist dieses Angebot aber aus Sicht der Handelstreibenden die Chance, mehr Umsatz zu generieren, indem man eben diese Kundenschichten anlockt.

Handel: viele Anbieter treffen auf viele Nachfrage

Angebot und Nachfrage sind die wichtigen Parameter in der Volkswirtschaft und treffen sich bekanntlich am Markt. Der Preis wird dadurch bestimmt, dass die Anbieter genug verdienen, um Erfolg zu haben, aber die Nachfrager nicht mehr zahlen müssen, als sie sich leisten können und aus diesem Spannungsverhältnis heraus wird der Markt gestaltet. Sind die Produkte zu teuer, dann gibt es im Handel keinen Umsatz, sind sie zu günstig, dann wird es bald keine Produkte mehr geben, weil die Regale leergekauft werden.

Aber so einfach ist es auch nicht wirklich, denn es beginnt der Handel bei der Frage, wer was braucht, was man selbst anbieten kann und wie man es anbieten kann. Früher gab es das Geschäft um die Ecke als Straßengeschäft oder Gassengeschäft und wenn man erfolgreich war, hat man mehrere Standorte aufgebaut und daraus wurden riesige Filialketten, die den Handel zum erheblichen Teil auch prägen. Aber mit dem Internet hat sich viel geändert. Online kann eingekauft werden und kleine Anbieter können viele Menschen erreichen, die sonst nie in ihre Gasse gekommen wären, umgekehrt können die großen Anbieter mit ihren Millionen Produkten wiederum viele Menschen erreichen und ihren Umsatz steigern.

Doch nicht jeder ist im Internet erfolgreich und nicht jeder wählt den Weg des Straßengeschäfts. Manche sind mobil unterwegs, etwa mit Marktstände, andere wählen den Weg des Einkaufszentrums oder bauen einen einzigen Standort auf, den dafür aber mit großer Verkaufsfläche für einen Fachmarkt oder für ähnliche Angebote.

Die Spannung ist dabei, ob die eigene Idee zündet, weil nur weil man selbst davon überzeugt ist, heißt das noch gar nichts. Die Kundinnen und Kunden entscheiden schließlich, ob die Handelsidee funktioniert oder nicht. Und es kann gut sein, dass das Geschäft gefällt, aber die Produkte nicht oder dass der Auftritt im Internet professionell ist, die Preise aber zu hoch sind.