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Personal und Personalmanagement

Der Erfolgsfaktor Mensch

PersonalDie Unternehmerinnen und Unternehmer können die besten Ideen haben - wenn es keine Leute gibt, die sie umsetzen - bleibt es bei Ideen. Daher brauchen Unternehmen Personal oder auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das ist ein immer heikleres Thema auf multiplen Ebenen von der Finanzierung bis zu dem Faktor, dass man die richtigen Leute zur richtigen Zeit zur Verfügung haben muss und will.

Unter Personal versteht man alle Menschen, die ein Unternehmen einstellt, um Aufgaben innerhalb des Betriebs zu übernehmen. Ob es sich um Schreibtischarbeit handelt oder Empfangsaufgaben für Gäste und Kunden oder Aufgaben in der doppelte Buchhaltung, ist völlig irrelevant. Auch die Art der Verpflichtung spielt für den grundsätzlichen Begriff des Personals keine Rolle. Halbtags tätige Menschen (meist Frauen) sind genauso Teil des Personals wie die ganztags tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aber das Personal an sich ist ein zentrales Thema im Unternehmen und für manche Einzelunternehmer eine große Hürde, weil es nicht nur Lohn und Gehalt gibt, sondern auch die Lohnnebenkosten und damit viele finanzielle Fragestellungen. Und das ist es noch nicht - man muss sie auch finden.

Von der Personalverwaltung zum Personalmanagement

Lange Zeit gab es die Personalverwaltung für das Einstellung der Menschen, für die Zuteilung von Aufgaben und die Koordinierung. Der Grundsatz war, dass jeder Mensch käuflich ist und daher braucht man nur genug Geld anbieten und kann alles haben. In der Zwischenzeit ist man auf die Idee gekommen, dass der Ansatz grundfalsch ist. Viele Menschen gehen arbeiten, weil sie sehr gerne ihre Aufgabe erfüllen und arbeiten manchmal sogar ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen, arbeiten aber auch im normalen Berufsalltag mitunter zu einem eher geringeren Gehalt. Wenn sie sich wohl fühlen, arbeiten sie auch besser.

Diese Gedanken führten zum Personalmanagement, das unterstellt, dass die Menschen glücklich ein müssen, um gut arbeiten zu können. Ein Kindergarten im gleichen Haus eines Großunternehmens mit vielen Eltern macht in diesem Kontext absolut Sinn. Die Betriebsküche ist auch so ein Beispiel, aber das Personalmanagement hat noch einen anderen wesentlichen Ansatz.

Denn es ist nicht nur die Frage nach Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu klären, sondern auch die Absicherung des Unternehmens. Wenn drei Leute krank werden, darf das ganze Werk nicht stehen bleiben. Also braucht es rechtzeitig die richtigen Leute für die anstehenden Aufgaben und zwar jederzeit. In der Personalverwaltung war das zwar auch der Ansatz, aber wenn sich der Markt verändert hatte, war man zu unflexibel, um darauf reagieren zu können. Im Personalmanagement gibt es verschiedenste Aufgaben in der Analyse, die sich diesen Fragestellungen annehmen - also etwa wo man wie viele Mitarbeiter wann braucht oder wie man auf eine neue Marktsituation mit Hilfe des Personals reagieren kann.

Die Art der Personalsuche ist dann auch ein Thema, aber auch das Wechselspiel mit der Arbeitslosigkeit und das Suchen in anderen Märkten, wenn es vor Ort zu wenig interessierte Menschen gibt oder die Bildung nicht den Anforderungen entspricht.

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