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Inflation Warenkorb

Grundlage für die Inflationsberechnung und Wirtschaftsanalyse

Die Bezeichnung Warenkorb ist in der Wirtschaft immer dann gefragt, wenn es um die Inflation und damit auch um die Inflationsrate geht. Denn mit dem Warenkorb ist die Summe bestimmter Waren und Dienstleistungen gemeint, deren Preise und Preisentwicklungen zusammengefasst werden. Sie werden jedes Monat hinterfragt und aufgezeichnet und mit den Vormonaten, vor allem aber mit dem Vorjahresmonat verglichen, um so zu eruieren, ob die Preise gestiegen oder gefallen, in seltenen Fällen auch gleich geblieben sind.

Warenkorb und seine Funktion bei der Inflationsberechnung

Inflation WarenkorbDas Ergebnis ist die aktuelle Inflationsrate, die dann in eine Reihe eingetragen werden kann, wie hoch sie in den letzten Monaten war und wie sie sich entwickelt. Die Inflationsrate ist dabei die Kennzahl, die Inflation die eigentliche Entwicklung beim Preisniveau, wobei es verschiedene Situationen geben kann. Üblicherweise geht man von der schleichenden Inflation aus, die jährlich eine Erhöhung der Preise mit sich bringt.

Für die nächsten Lohnverhandlungen ist diese Informationen ebenso wichtig wie auch für die Analyse der Wirtschaftslage oder für die Kalkulation der Unternehmen, wobei diese die Preisveränderungen ohnehin im Alltag spüren. Gleiches gilt für die Privatpersonen, wenn Lebensmittel teurer werden.

Der Warenkorb stellt also die Grundlage für die Berechnung der Inflationsrate dar. Er ist nicht immer gleich und umfasst völlig unterschiedliche Waren, aber auch Dienstleistungen. Das heißt, dass ein Warenkorb die Summe der überprüften Preise darstellt von der Milch bis zum Treibstoff, vom Möbelstück bis zu den Versicherungskosten. Zu den Dienstleistungen kann man zum Beispiel die Bewirtungsdienstleistungen oder die Handygebühren zählen, ebenso Versicherungsleistungen. Bei den Waren beginnt die Liste beim Treibstoff, geht über Brot und Gemüse und endet bei Mode, Wohnungssanierungskosten oder Uhren und Schmuck sowie Energiekosten.

Warenkorb, seine Entwicklung und seine Struktur

Damit sind viele Ausgaben abgedeckt, die typischerweise Einzelpersonen oder auch Familien im Alltag zu bewältigen haben. Der Warenkorb ist dabei nicht immer gleich, denn es gibt Trends und gesellschaftliche Veränderungen. So war das Handy bis vor einigen Jahren wohl kaum im Warenkorb zu finden und ist jetzt wichtig, während man kaum mehr mit dem Faxgerät arbeitet. Gerade auf Basis der Technik gibt es daher verschiedene Trends, aber auch bei anderen Einheiten sind Entwicklungen zu berücksichtigen - etwa bei der Art, wie man heizt oder generell für Energie sorgt.

Der Warenkorb ist dabei eine Bezeichnung für die Liste der genannten und darüber hinausgehenden Waren und Dienstleistungen. Diese Liste ist untergliedert in verschiedene Ausgabegruppen. Zum Beispiel Ausgaben für die PKW-Reparatur oder für den Treibstoff finden sich in "Verkehr", Brot, Eier und Obst in "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke".

Jede dieser Ausgabengruppen enthält eine Fülle an Preisinformationen, aber jede Gruppe ist auch anders gewichtet. Das heißt, dass Preisanstiege bei Wohnungskosten schwerer wiegen als etwa Preisanstiege beim Alkohol oder bei Pflegeartikel. Man kann daher nicht nur sagen, ob die Preise stark gestiegen sind, man kann auch sagen, welche Gruppe aktiv stark dazu beigetragen hat. Damit ist man aber bei einem anderen Punkt, nämlich dem Hinterfragen der Bedeutung.

Warenkorb Bedeutung

In den Medien wird die Inflation durch die Inflationsrate genannt und es wird bekundet, dass die Inflationsrate mit 2,2 % sehr hoch ausgefallen ist. Aber ist sie das wirklich? Jein. Denn es hängt davon ab, wie man betroffen ist oder ob man überhaupt betroffen ist, wenn die Preise anziehen.

Wenn etwa der Ölpreis stark gestiegen ist, dann wird das Heizöl markant teurer und auch der Treibstoff. Werden zudem die Lebensmittel teurer, gibt es drei Säulen. Nun kann Person A mit Heizöl heizen, mit dem Auto pendeln und Lebensmittel braucht jeder und dann ist die Inflationsrate richtig. Wenn aber etwa Person B mit Solar heizt, kein Auto nutzt und nur von den Lebensmitteln und deren Teuerung betroffen ist, stimmt die Inflationsrate schon wieder nicht und der Preisanstieg ist weit geringer ausgefallen.

Da es aber nicht möglich ist, für jeden und jede Lebenssituation den Warenkorb und damit die Inflationsrate anzupassen, wird eine typische Situation angenommen und die Berechnung durchgeführt.

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Grundlagen über den Miniwarenkorb im Rahmen der Inflationsrate, der das Preisniveau für einen Wocheneinkauf zeigt.

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Grundlagen über den Mikrowarenkorb im Rahmen der Inflationsberechnung als Wert für den täglichen Einkauf mit Lebensmittel, Zeitung und ähnlichen Waren.

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