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Wirtschaftsdaten eines Staates

Wirtschaftsstatistik als Analysegrundlage

Im Kapitel über das Wachstum einer Wirtschaft wurde der Konjunkturzyklus in den Mittelpunkt gerückt, der sich je nach Phase positiv oder negativ auf die Wirtschaftsentwicklung auswirkt und die Nationalstaaten ergo deren Regierung zwingt, entsprechende Handlungen zu setzen, vor allem bei negativer Phase. Darüber hinaus gibt es aber viele andere Faktoren, die für die Wirtschaftspolitik von großer Bedeutung sind. Als Grundlage braucht es Statistiken über die Wirtschaftsdaten und da kommen sofort Begriffe wie BIP oder Export zum Vorschein.

Wirtschaftsdaten und Nationalstaaten

Mit dem Begriff der Wirtschaftsdaten umschreibt man diverse Zahlen und Fakten über den aktuellen Status eines Nationalstaates oder auch eines Wirtschaftsbundes im wirtschaftlichen Sinne, wobei die Pflichtaufgabe meist darin besteht, diese Zahlen zu vergleichen. Es ist zwar nett, wenn man weiß, wie viele Produkte und Dienstleistungen von Österreich aus exportiert werden, aber ob diese Zahl gut oder weniger gut ist zeigt erst der internationale Vergleich.

Daher sind isolierte Wirtschaftsdaten nur bedingt sinnvoll, wenngleich man sie mit jenen der letzten Jahre trotzdem gut vergleichen könnte. Aber gerade der internationale Vergleich offenbar, ob man im wirtschaftlichen Sinne auf einem erfolgreichen Weg ist oder ob man nachhelfen muss oder auch, ob man überhaupt nachhelfen kann und falls, wie. Dabei kann es durchaus sein, dass die Produktivität passt, aber im Ausland will man von den Produkten nichts wissen oder es gibt die Nachfrage, aber man ist zu teuer, weil die Lohnnebenkosten jegliche Erfolgschance einbremst.

Welche Wirtschaftsdaten sind überhaupt relevant? Das hängt auch von der eigenen Fragestellung ab. Generell wird das BIP (Bruttoinlandsprodukt), der Export und die Wettbewerbsfähigkeit in den Fokus gerückt. Das heißt, man vergleicht mit anderen Ländern, wie viel produziert und angeboten wird, wie sehr man damit auch im Ausland punkten kann, wie sich das Verhältnis von Import und Export verhält und auch, wie gut man im Vergleich zum Ausland dasteht. Wenn man viele Produkte hat, aber zu teuer ist, hat man ein Problem. Oft ist es aber gar nicht die eigene Schuld oder die Schuld der Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern externe Probleme. Ein Beispiel dazu ist die Schweiz ab der globalen Finanzkrise und Eurokrise.

Denn viele Großanleger haben ihr Geld im Franken geparkt, der als harte Währung gilt und sind aus dem Euro und US-Dollar geflüchtet. Die Folge war, dass der Franken aus Sicht des Auslands viel zu teuer wurde ergo auch die Produkte, die in der Schweiz hergestellt wurden. So hat man ein faustdickes Problem mit dem Export, ohne einen Fehler gemacht zu haben. Daher sind die Wirtschaftsdaten sehr wichtig, um Veränderungen ablesen zu können, aber sie dokumentieren nicht immer Problemfelder, weil die auch woanders entstanden sein könnten. Manchmal sind sie aber auch hausgemacht, wenn die Steuerlast einfach zu hoch geworden ist.

Wirtschaftspolitik: Wirtschaftsdaten

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WirtschaftsdatenArtikel-Thema: Wirtschaftsdaten eines Staates
Beschreibung: Wirtschaftsdaten sind die Grundlage für die Analyse in Unternehmen, vor allem aber auch im aktuellen Status einer Volkswirtschaft, zum Beispiel eines Staates.

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