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Produktivität eines Staates

Effizienz der Wirtschaft im Vergleich

Die Produktivität ist ein weiterer Faktor, der bei den Wirtschaftsdaten einer nationalen Regierung eine große Rolle spielen. Dabei gibt es sowohl den nationalen Vergleich mit früheren Werten, aber vor allem auch den internationalen Vergleich, um die eigene Wirtschaft hinterfragen zu können.

Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, welche Produktivität überhaupt gemessen werden soll. Das reicht von der Arbeitsstunde bis zum Einsatz von Rohstoffe und daher muss man auch die richtigen Werte miteinander vergleichen oder sich überlegen, was eigentlich hinterfragt werden soll.

Was bedeutet Produktivität überhaupt?

Unter der Produktivität versteht man die Wirtschaftsleistung pro zugrunde liegender Einheit. Meist wird die Arbeitsstunde als Grundlage herangezogen und das heißt, dass man überprüft, wie viel Geld mit einer Arbeitsstunde erwirtschaftet wird. Man könnte aber auch den Einsatz von Rohstoffe in Kilogramm als Basis nehmen und schauen, wie viel Geld damit erreicht werden kann.

Das Ziel der Produktivität ist dabei, mit dem Einsatz des Kapitals möglichst viel Leistung herauszuholen. Das gilt für die eingesetzten Maschinen genauso wie für das eingesetzte Personal. Jede Verbesserung, um noch effektiver agieren zu können, verbessert damit auch die Produktivität im Unternehmen und national gesehen bei der Wirtschaftsleistung eines Landes.

Der Status ist dabei aber nur die erste Fragestellung, denn die zweite ist das Ziel, dieses Ergebnis zu verbessern. Dazu dient der internationale Vergleich und das eigene Ranking. Wenn man weit weniger Geld einnehmen kann als die Konkurrenz und auch vergleichbare Länder effektiver wirtschaften, ist der Zeitpunkt günstig, sich zu hinterfragen und zu analysieren, was dort anders gemacht wird als in der eigenen Wirtschaft ergo in den vielen Unternehmen des Landes. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, mit wem man sich vergleicht.

Produktivität pro Arbeitsstunde

Wenn man als Beispiel die Arbeitsstunde heranzieht, dann ist im europäischen Vergleich Norwegen klar vorne. Warum? Weil Norwegen durch seine Ölvorkommen ein sehr gutes Geschäft machen kann. Vom Erdöl ist der Mensch nach wie vor abhängig und damit hat man einen guten Wettbewerbsvorteil und kann beim Preis entsprechend agieren, weil es nicht sehr viele Anbieter gibt. Erdöl gibt es in Österreich wohl auch, aber nicht in der Menge.

Vergleichbarer ist die Arbeitsproduktivität, wie dieser Teil der Produktivität auch bezeichnet wird, mit Ländern ähnlicher Strukturen, aber auch da können große Unterschiede entstehen, was wiederum mit den Rahmenbedingungen und den Abgaben zu tun hat, die von Land zu Land unterschiedlich sind.

Produktivität pro Energieeinheit

Ein anderes Beispiel ist die Frage, welche Wirtschaftsleistung pro Einheit an Energiegut erreicht werden kann. Das ist häufig in Kilogramm gemessen, also die Leistung pro Kilogramm. Man spricht hier von der Energieeffizienz, also von der Effektivität im Einsatz mit der vorhandenen Energie, was für die Wirtschaft auch ein wichtiges Thema ist.

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Wirtschaftsdaten ProduktivitätArtikel-Thema: Produktivität eines Staates
Beschreibung: Die Produktivität eines Staates kann auf verschiedene Weise die Effizienz der Wirtschaft auch im internationalen Vergleich dokumentieren.

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