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Gruppenarbeit im Unternehmen

Zusammenarbeit bei Projekt oder Geschäftsbereich

Die Gruppenarbeit ist nicht neu und sie ist nicht das Ergebnis neuer Personalstudien, aber vielfach wird dieser Eindruck erweckt. Tatsächlich gibt es die Zusammenarbeit verschiedenster Leute für ein Projekt schon seit vielen Jahrzehnten und zum Teil auch Jahrhunderten. Der Schmied arbeitete mit seinem Lehrling und Gesellen in früheren Jahrhunderten zusammen, um ein Werkstück rechtzeitig für den Kunden herstellen zu können.

Gruppenarbeit bei Projekt und im Alltag

Die Idee der Zusammenarbeit losgelöst vom Arbeitsauftrag ist also eine, die es schon lange gibt, aber offenbar ist sie jetzt so wichtig wie noch nie zuvor und das hat zwei wesentliche Gründe, die die Basis darstellen. Der eine Grund lässt sich mit der Motivation erklären, der andere Grund ist einfach ist der komplexen Arbeitswelt zu sehen, wobei es auch die unterschiedlichsten Formen von Arbeitsgruppen geben kann, innerhalb und außerhalb eines Unternehmens oder einer anderen Organisation.

Durch die Gruppenarbeit kann die starre Hierarchie in einem Unternehmen entschärft werden, was die Motivation des einzelnen steigert und es gibt einen Zusammenhalt, bei dem man sich ergänzen kann. So kann auch der Spaßfaktor eine Rolle spielen, auch wenn der Auftrag an die Arbeitsgruppe ein Routineauftrag ist, den ein einzelner Mitarbeiter auch erledigen hätte können. Aber die gestiegene Motivation ergibt auch eine verbessere Dynamik und damit mehr Leistung, was nur im Sinne des Unternehmens ist, womit beide Seiten - Auftraggeber und Auftragnehmer oder Führungskräfte und Mitarbeiter profitieren können.

Der andere Punkt, der zur Gruppenarbeit führt, ist die Tatsache der komplexen Gegenwart. Es ist fast nicht mehr möglich, alles alleine zu schaffen und daher gibt es die Aufteilung der Arbeit, sodass jeder seine Stärken einbringen kann und daraus ein großes Ganzen entsteht, bei dem jeder einen Teil mitträgt und man sich auch abstimmen kann, wann wer was macht. Diese Gruppenarbeit entspricht den Arbeitsanforderungen in vielen Fällen viel mehr als die Einzelarbeit, bei der man länger braucht und es trotzdem nur mit großer Mühe schaffen kann.

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Viele Aufgaben werden im Unternehmen oder jeder anderen Organisation solo erledigt, aber es gibt größere Aufgaben oder neue Projekte, die in der Gruppe besser aufgehoben sind. Eine Gruppenarbeit braucht aber gewisse Voraussetzungen als Garantie für ein Gelingen. Ein analytisches Denken sowie die fachliche Kompetenz sind zwei der wichtigen Parameter, die erfüllt sein müssen. Es braucht also gewisse Qualifikationen für eine sinnvolle Mitarbeit in der Gruppe, ebenso wie die Motivation mitwirken zu wollen und die soziale Kompetenz.

Es kommt aber in der Gruppenarbeit immer wieder zu Gruppenphänomene, die wenig erwünscht sind. Der Gruppendruck und das Gruppenwesen sowie Gruppendenken werden dann oft genannt. Die Einzelmeinung geht unter, die Gruppe gibt den Takt vor, auch wenn man sonst anderer Meinung wäre. Es kann auch zur Übermotivation Einzelner kommen, die sonst vielleicht nicht gehört werden und manchmal auch zu Vielredner oder schlichtweg nervige Gruppenmitglieder werden.

Weitere Gruppenphänomene entstehen bei der Kommunikation, wenn manche Mitglieder mehr Info bekommen als andere. Die Aufteilung der Arbeitsauftrage und Kompetenzen kann zu einer sehr guten Arbeitsteilung führen, aber auch zu Reibereien in der Gruppe. Die kognitive Dissonanz ist ein Phänomen, bei dem man mit dem Ergebnis nicht glücklich ist. Ein anderer Prozess entsteht, wenn die Gruppe sich sehr stark fühlt und mehr wagt als geplant war, man spricht dann vom Risikoschub in der Gruppenarbeit.

Ein Teil der Gruppenarbeit wird als Team beschrieben. Davon leiten sich die positiven Umschreibungen Teamspirit und Teamwork ab. Man arbeitet gut zusammen und es geht auch etwas weiter, man spricht auch von der Teamfähigkeit.

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Personal GruppenarbeitArtikel-Thema: Gruppenarbeit im Unternehmen
Beschreibung: Die Gruppenarbeit ist ein Begriff, der in der Arbeitswelt häufig genannt wird, aber unterschiedlich ausgeprägt sein kann und viele Ebenen kennt.

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