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Management by Champignon

Management by Champignon: nur nicht mitreden

Zu den besonders bösen Begriffen aus der Abteilung Ironie im Zusammenhang mit dem Management gehört sicher "Management by Champignon", wobei der Hintergrund viel ernster ist, als man es auf den ersten Blick vermuten würde.

"Management by Champignon" wird in kurzer Form so beschrieben, dass das Personal wie unter dem Pilz im Dunklen gelassen und ständig mit Mist beworfen wird. Wenn es jemand wagt, seinen Kopf herauszustrecken, dann wird er abgeschnitten.

Gemeint ist damit, dass die Führungskräfte die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nie in die Entscheidungen einbinden. Die Führungskräfte haben damit keine Möglichkeit, zu hinterfragen, ob ihre Managemententscheidungen überhaupt richtig und praktikabel sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wiederum (Stichwort Kopf abschneiden) sind nicht gefragt, das heißt Eigeninitiative und Hinweise, was falsch läuft, sind kein Thema.

Damit demotiviert man die Leute mit Vorsatz und läuft außerdem Gefahr, dass einige das Unternehmen verlassen bzw. dass der Erfolg sich nicht so einstellen wird, wie es möglich wäre, wenn alle zu einer Einheit werden und zusammen am Ziel arbeiten. Wenn das Personal aber noch nicht einmal das Ziel kennt, kann das nicht funktionieren.

Oft handeln Führungskräfte im Management so, weil sie Angst haben, sonst ihre Position zu schwächen, was Unfug ist. Das Personal wäre sogar glücklich, wenn die Ideen aufgenommen werden würden.

Siehe auch
Ironie über Manager

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