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Risikomanagement Grundlagen

Einschätzung und Verwaltung der möglichen Gefahren

Jedes Unternehmen unterliegt bestimmten Risiken, die je nach Struktur, Größe, Branche und Markt unterschiedlich ausgeprägt sein können. Bei einem Einzelunternehmen ist das größte Risiko wohl, dass man krank wird und im Geschäft nichts weitergehen kann. Ein börsennotiertes Unternehmen hat Risiken durch die Börsenentwicklung, ein Lieferant von Rohstoffen trägt das Risiko, dass seine Kunden die Rechnungen nicht zahlen können.

Ansätze im Risikomanagement

Grundsätzlich kann man bei diesen Risiken davon ausgehen, dass sie eintreffen mögen oder nicht. Daraus leiten sich drei Überlegungen ab, die man anstellen kann. Man kann als Unternehmerin oder Unternehmer den Ansatz ausleben, dass man die Risiken ignoriert, weil ohnehin nichts passieren wird. Ein anderer Ansatz ist, dass man vor Angst alle Risiken ausschließt und schließlich gibt es den dritten Ansatzpunkt und der bedeutet, dass man die Risiken verwaltet bzw. managt.

Der erste Ansatz mag funktionieren, führt aber meist dazu, dass das Risiko doch anklopft und seine Konsequenz besteht darin, dass das Unternehmen zumindest in Schwierigkeiten gerät, vielleicht aber überhaupt sein Ende findet, wenn es eine dramatische Entwicklung gibt. Das Risiko komplett auszuschließen ist manchmal gar nicht möglich und wenn, dann hat man sich auch seiner Freiheiten beraubt und das führt zu einer negativen Entwicklung im Wachstum und beim Umsatz. Also bremst man sich selbst aus.

Bleibt noch das Risikomanagement. Dabei ist man sich der Gefahrenquellen durchaus bewusst, agiert aber so, dass das Risiko zwar reduziert wird, aber gleichzeitig die unternehmerischen Möglichkeiten nicht gänzlich vom Tisch sind. Das Risikomanagement kann man in vier Schritte untergliedern, die in den nachfolgenden Unterseiten ebenso vorgestellt werden wie auch die Risikoarten selbst.

Grundsätzliches zum Risiko

Risikomanagement klingt sehr technisch, ist aber eine Handlung, die man praktisch täglich selbst auslebt. Wenn man über die Straße geht und nicht schaut, ob ein Auto daherkommen mag, ignoriert man jegliches Risiko und vertraut darauf, dass ohnehin nichts passieren wird (wie beschrieben erster Ansatz). Man könnte auch vor Angst überhaupt nicht über die Straße gehen (zweiter Ansatz) oder man schaut, ob ein Auto kommt und wenn nicht, setzt man seinen Weg fort (Risikomanagement - dritter Ansatz).

Im Unternehmen ist ein generelles Risikomanagement laut Leitfaden nicht möglich. Denn es gibt natürlich die Gefahr, dass es eine Verletzung der Mitarbeiter im Fabriksgebäude gibt - aber ein Dienstleister hat gar keine Fabrik. Umgekehrt kann der Dienstleister durch einen einwöchigen Ausfall des Internet in arge Terminnöte geraten, was wiederum im Fabriksgelände egal ist.

Hohe Garantieforderungen jucken wiederum keinen, der kaum Kunden hat und den anderen umso mehr, wenn er einen Versandhandel aufgebaut hat. Es zeigt sich also, dass es davon abhängt, was man macht und was für Gefahrenquellen für den Erfolg entstehen können oder gar schon vorhanden sind, um beurteilen zu können, welche Möglichkeiten es gibt und welche überhaupt Sinn machen.

Management: Risikomanagement

Infos zum Artikel

Management RisikomanagementArtikel-Thema: Risikomanagement Grundlagen
Beschreibung: Das Risikomanagement als eine Form des Management und damit die Aufgabe des Unternehmens, Risiko richtig zu beurteilen.

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