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Variable Kosten in der Kostenrechnung

Kosten sind abhängig von der Auslastung

Die Fixkosten gibt es, solange es das Unternehmen gibt - Miete, Löhne, Gehälter, Versicherungen sind klassische Beispiel für diese Kostenart. Die zusätzlichen Kosten bei der täglichen Arbeit im Unternehmen entstehen durch die variablen Kosten. Diese sind von der Kapazität abhängig.

Was sind variable Kosten?

Die variablen Kosten sind jene Kosten in der Kostenrechnung, die abhängig von der Fertigung sind. Wenn nichts produziert wird, gibt es auch keine variablen Kosten. Wenn ein Schrank hergestellt wird, dann braucht man eine bestimmte Menge an Holz, an Schrauben und anderen Materialien. Werden zwei Schränke hergestellt, dann verdoppeln sich die variablen Kosten. Sie sind also von der Fertigung und deren Dimension abhängig.

Wenn bei einer Herstellung voll gearbeitet wird, steigen auch die variablen Kosten, denn es braucht Rohstoffe, um die Fertigung durchführen zu können. Würde nichts produziert werden, dann bräuchte man keine Energie und keine Rohstoffe. Ergo hängt es von der Fertigung ab, wie viele dieser Materialien man braucht und damit verändern sich die Kosten. Deshalb heißen die variablen Kosten auch variable, weil sie flexibel sind. Sie passen sich der aktuellen Lage an und bleiben nicht gleich wie die Fixkosten.

Bedeutung der variablen Kosten

Die Gesamtkosten eines Unternehmens setzen sich aus den Fixkosten und den variablen Kosten zusammen. Das betrifft natürlich nicht nur die Herstellung, auch im Dienstleistungsbetrieb kennt man die variablen Kosten. Wenn niemand etwas arbeitet und ausdruckt, braucht man auch keine Tintenpatronen oder Füllungen für den Laserdrucker.

Natürlich spielen die variablen Kosten bei der Produktherstellung eine größere Rolle. Erdöl, Edelmetalle, Aluminium, Holz und viele weitere Zusätze braucht es, um Waren herzustellen. Bei Lebensmittel und fertigen Speisen werden es Mehl, Zucker und Salz sein, die man zuführen muss, um das gewünschte Endergebnis zu erhalten.

Variable Kosten und der Kostenverlauf

Die variablen Kosten entstehen pro Stück, weil pro Stück die Menge X an Rohstoffe gebraucht werden, auch Strom, Gas oder andere Energieformen hängen davon ab, wie lange die Maschinen laufen. Man unterscheidet bei den variablen Kosten den Kostenverlauf und zwar als proportionaler, degressiver und progressiver Kostenverlauf.

Ein Beispiel kann die Produktion von 10 Stück sein, die Gesamtkosten von 100 Euro verursachen. Damit kostet das Stück in der Produktion 10 Euro. Wenn man nun die Produktion verdoppelt, sind es 20 Stück und 200 Euro ergo weiterhin 10 Euro pro Stück - das ist der normale oder proportionale Kostenverlauf.

Würden die 20 Stück aber 180 Euro Gesamtkosten verursachen, dann würde die Produktion günstiger werden, nämlich auf 9 Euro pro Stück sinken. Das wäre beim degressiven Kostenverlauf der Fall. Umgekehrt kann es aber auch zu Kosten von 220 Euro kommen und damit zu Stückkosten von 11 Euro, womit ein progressiver Kostenverlauf gegeben wäre.

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Die Kostenrechnung heißt nicht zufälligerweise so, weil es geht um Kosten und in der Ausbildung ist die Herausforderung immer die vielen verschiedenen Begriffe. Man hat es mit Fixkosten zu tun, mit Grenzkosten und mit Mischkosten und vielen weiteren Begriffen.

Bei den Fixkosten oder auch fixe Kosten untergliedert man weiter in Kosten zum genutzten Teil sowie in Leerkosten und Nutzkosten. Neben den Fixkosten gibt es als Alternative die variable Kosten. Weitere wichtige Kostenbegriffe sind die Gesamtkosten und die Stückkosten.

Ein besonderer Fall sind die Mischkosten mit unterschiedlicher Ermittlung. Man kann die Mischkosten buchtechnischmathematisch oder auch planmäßig erfassen.

Zu beachten sind auch die Grenzkosten sowie die proportionale Kosten sowie die Progressive Kosten und die degressive Kosten.

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Kostenrechnung variable KostenArtikel-Thema: Variable Kosten in der Kostenrechnung
Beschreibung: Die 💰 variablen Kosten in der Kostenrechnung sind Kosten, die ✅ abhängig von der Fertigung ausgewiesen sind wie etwa der Rohstoff für ein Produkt.

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