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Direktverkauf und Handel

In eigenen Geschäften Waren anbieten

Bei der Entscheidung, welcher Absatzkanal für einen Hersteller der beste sein kann, muss man sich überlegen, ob man im eigenen Haus tätig werden möchte oder ob man über externe Vertriebskanäle zum Erfolg kommen will. Entscheidet man sich für die eigene Variante, dann baut man in der Regel Straßengeschäfte auf, die auch als Marken-Stores bezeichnet werden.

Direktverkauf als Handelsentscheidung

Direktverkauf im HandelSie sind Teil des Direktvertriebes und das bedeutet, dass man im eigenen Namen die Produkte anbietet und den Verkauf selbst durchführt. Es gibt keine Zwischenhändler, keine Großhändler, keinen Einzelhandel, der mit den Waren beliefert wird. Nachdem man die Produktion durchgeführt hat, werden die Waren wie zum Beispiel Modeartikel oder Computerteile in den eigenen Geschäften angeboten. Damit spart man sich die Provisionen für die Partner, aber man hat auf der anderen Seite ein großes finanzielles Risiko.

Denn es müssen Geschäftslokale aufgebaut werden, die entsprechendes Geld kosten und zwar für den Aufbau selbst und auch für die regelmäßigen Kosten, die damit entstehen. Dann fallen Kosten für das Personal an und es muss die gesamte Logistik überdacht werden. Laufen die Geschäfte gut, dann hat man die richtige Entscheidung getroffen, aber es kann für manche Unternehmen auch sein, dass die Belieferung des Einzelhandels die bessere Option ist. Zwar muss man Provisionen zahlen, aber man hat die gesamte Fixkostenlawine nicht zu bedenken, die beim Direktverkauf anstehen.

Die Entscheidung ist daher sehr schwierig, ganz besonders für neu gegründete Unternehmen, wobei es auch auf die Dimension ankommt. Ein auf groß konzipiertes Unternehmen wird ganz andere Überlegungen anstellen wie ein kleiner Hersteller, der eine überschaubare Palette an Waren anbieten kann. Dieser wird aus Kostengründen vermutlich einen anderen Absatzkanal wählen, wobei das Straßengeschäft immer noch ein Thema ist.

Internet als Variante

Und für große wie kleine Unternehmen gilt, dass als Alternative der Online-Shop eine Überlegung wert ist, um per Internet die Kunden zu erreichen. Dies kann ergänzend erfolgen oder man konzentriert sich ausschließlich auf das Internet. Dann ist es auch ein Direktverkauf, aber man kann auch hier den Weg des Versandhandels gehen und die großen Versandhäuser beliefern.

Nicht wenige wählen auch die Kombination, indem sie ein Straßengeschäft betreiben, aber ihre Waren auch im Internet anbieten. Wer lieber online bestellt, wird genauso erreicht wie jemand, der lieber in das Geschäft kommt und sich beraten lassen möchte oder etwa bei Kleidung die Teile ausprobieren möchte, bevor man zur Kaufentscheidung kommt.

Dabei gibt es auch einige Problemfelder, abhängig vom Thema und Unternehmen, denn es gibt auch Leute, die sich sehr gerne beraten lassen, dann aber nichts kaufen und im Internet bestellen. Wer beraten hat, schaut durch die Finger und hatte nur einen Aufwand. Wie man diese Form des Ausnutzens vermeiden kann, ist noch unklar. Es gibt schon Überlegungen, Gebühren einzuheben, aber das ist auch schwierig, weil der Beweis fehlt, dass nach der Beratung wirklich ein Einkauf getätigt wurde. Diese Problematik gibt es bei großen Anbietern genauso wie auch bei kleinen Geschäften von der Computerbranche bis zur Mode.

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