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Hybrider Kunde im Handel

Wechsel des Kaufverhaltens je nach Situation

Der Begriff vom Hybrid wird immer öfter in der Wirtschaft verwendet. Man kennt ihn von den Automobilen mit zwei verschiedenen Motormöglichkeiten, die zusammenspielen, auch im Sport gibt es die Hybridschläger mit zwei verschiedenen Charaktereigenschaften und in verschiedenen Wirtschaftsbereichen hat das Zusammenführen unterschiedlicher Überlegungen längst Platz gefunden. Ein Beispiel dafür ist im Handel bei der Beurteilung der Kundengruppen zu finden, denn der hybride Kunde ist allgegenwärtig.

Was ist ein hybrider Kunde?

Unter einem hybriden Kunden versteht man einen Kunden, der in der einen Situation günstig Milch im Supermarkt einkauft, um Geld zu sparen und in der nächsten Situation sich Lebensmittel wissentlich teurer bei der Tankstelle besorgt. Im ersten Fall will er Geld sparen, im zweiten Fall ist das Geld plötzlich nicht mehr so wichtig - so scheint es jedenfalls. Daher ist der Begriff vom Hybrid durchaus zutreffend, weil man es mit einem Konsumenten zu tun hat, der sein Kaufverhalten ergo auch seine Kaufentscheidung je nach Situation und offenbar nach Lust und Laune ändert.

Hier gibt es auch die Überschneidung mit einem anderen Begriff, nämlich dem Schnäppchenjäger, der Sonderangebote nutzen möchte. Das gilt für den hybriden Kunden ebenso. Große Handelsbetriebe arbeiten dabei ebenfalls zweispurig. Sie locken die möglichen Kundinnen und Kunden mit Sonderangebote an und hoffen, dass sie daneben auch teurer kalkulierte Waren einkaufen, sodass man ein gutes Geschäft machen kann. Je besser man das Kaufverhalten und die Art der Kaufentscheidung versteht, um so eher kann man auch erfolgreich im Handel agieren.

Hybrider Kunde im Handel

Das Beispiel mit den Sonderangeboten ist schon ein sehr gutes, wie man solche Kundenschichten anlocken kann. Es gibt aber nicht den Preis als Kriterium, sondern auch die Art und Weise, wie man einkauft. Denn eine weitere Definition des Hybridkunden besteht darin, dass er zum Teil ums Eck in das Geschäft geht, um sich seine Waren zu organisieren, zum Teil ist er aber auch online im Internet tätig, um sich die gewünschten Produkte zu bestellen und liefern zu lassen.

Und im Geschäft wie auch auf dem Onlineshop gilt, dass es spontan teurere Einkäufe oder bewusst günstige Einkäufe geben kann. Die Orientierung, was gekauft wird, kann man online besser nachvollziehen, weil über die Kundennummer bestellt wird, im Geschäft ist die Kundenkarte eine Möglichkeit, um herauszufinden, wer was wann gekauft hat - und so lässt sich auch eingrenzen, warum man sich so entschieden hat.

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