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Haus bauen: Baubewilligung

Erlaubnis für die Errichtung des Hauses

Wenn man seine Immobilie, beispielsweise sein Haus, durch einen Zubau erweitern möchte oder wenn man überhaupt ein neues Gebäude zu errichten plant, braucht man in den meisten Fällen eine Baubewilligung. Im Falle eines neuen Hauses ist dies absolut der Fall, im Fall eines Zubaus kommt es auf die Art des Bauvorhabens an.

Wieso braucht es eine Baubewilligung?

Das Gesetz sieht vor, dass solche Maßnahmen seitens der Behörde zugelassen werden muss. Ohne Baubewilligung gibt es das Eigenheim nicht. In allen bewilligungspflichtigen Angelegenheiten ist die Baubehörde der Gemeinde bzw. des Landes zuständig. Ist die Behörde mit dem Bauvorhaben einverstanden, wird per Bescheid eine Baubewilligung erteilt, andernfalls gibt es eine Ablehnung oder zusätzliche Auflagen, die erfüllt sein müssen, damit man sein Bauvorhaben umsetzen kann. Bei positivem Bescheid kann also mit der Umsetzung des Bauvorhabens begonnen werden.

Dabei wird zum Beispiel überprüft, ob das geplante Gebäude den örtlichen Bauvorschriften entspricht, ob es ein entsprechendes Grundstück gibt. Was ist mit dem Grundwasser, wird zu hoch gebaut, ist der Eingang hoch genug und ähnliche Fragestellung werden erörtert.

In vielen Fällen werden die Maßnahmen rund um die Baubewilligung nicht von den Besitzern der Immobilien durchgeführt, sondern von den mit den Bauarbeiten beauftragten Unternehmen, die beste Kenntnisse über die Verfahren haben, sodass man sich selbst nicht darum kümmern muss. Das ist von großem Vorteil, weil sich die Bauunternehmen und die Behördenvertreter oft auch schon kennen und das vereinfacht die Kommunikation. Vor allem wissen die Unternehmen, welche Unterlagen notwendig sind und es kommt zu keine Verzögerungen.

Eine Baubewilligung basiert auf der Grundlage der baurechtlichen Bestimmungen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann. Das macht auch Sinn, denn im alpinen Gebiet von Vorarlberg hat man andere Voraussetzungen als in den flachen Regionen des Burgenlandes. Im Einzelfall ist ein Beratungsgespräch durchaus sinnvoll, wobei spätestens dann, wenn man mit einem Unternehmen wegen dem Bauvorhaben in Kontakt tritt, dieses auf eventuelle Fehler hinweist.

Baubewilligung meist für zwei Jahre

Da ein Bauvorhaben, vor allem ein größeres, nicht auf Knopfdruck abgewickelt werden kann, gilt eine Baubewilligung in der Regel für einen längeren Zeitraum, meistens für zwei Jahre. In diesen zwei Jahren muss das Bauvorhaben realisiert werden, andernfalls ist die Baubewilligung ungültig und man muss neuerlich um eine Bewilligung ansuchen, wenn man doch noch bauen möchte.

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Immobilien Haus bauen BaubewilligungArtikel-Thema: Haus bauen: Baubewilligung
Beschreibung: Um ein Haus errichten zu können, braucht es die entsprechende Baubewilligung zwar für die große Anlage für viele Wohnungen ebenso wie für das kleine persönliche Haus.

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