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Haus bauen: Bauherr

Auftraggeber der Bauarbeiten

Der Begriff Bauherr wird oft auch durch den Begriff Bauwerber ersetzt. In beiden Fällen handelt es sich um die Person oder die Organisation, die Baumaßnahmen in Auftrag gibt und auf deren Rechnung die Bauleistungen erbracht werden. Es kann sich dabei um eine private Person handeln, die die Errichtung eines Hauses in Auftrag gibt. Es kann aber auch die Gemeinde sein, die einen Gemeindebau in Auftrag gibt und auf deren Rechnung die gesamten, erforderlichen Leistungen auf der Baustelle erbracht werden, um die neue Anlage errichten zu können.

Wer ist der Bauherr?

Der Bauherr ist dafür verantwortlich, dass die gesetzlichen Grundlagen beim Bauvorhaben erfüllt werden. Das macht ihn aber auch zum Auftraggeber der geplanten Aktivitäten. Er wird dies nicht selbst durchführen, sondern dafür Experten beauftragen, die die Planung des Bauvorhabens durchführen bzw. bei der Umsetzung und Nachkontrolle ergo Abnahme die Verantwortung tragen und diese Leistungen mit dem Bauherren abrechnen.

Eine weitere Aufgabe des Bauherrn besteht darin, die Kommunikation mit der Bauaufsichtsbehörde zu pflegen. Diverse Anträge, Unterlagen über das Projekt und weitere Dokumente werden der Behörde vorgelegt, wobei diese entscheiden kann, ob die beauftragten Personen geeignet sind, die Kommunikation zu führen. Im extremsten Fall kann die Bauaufsichtsbehörde den Bauherrn auffordern, andere Experten zu beauftragen, das Projekt umzusetzen.

Die Frage ist oft auch, welches Projekt ansteht und wer das Sprachrohr ist. Dabei gibt es den Bauträger als Unternehmen, das die eigentliche Arbeit umsetzt und den Bauherrn als Auftraggeber. Der Bauherr kann natürlich auch eine Frau sein, die sich den Wunsch eines eigenen Hauses erfüllen will. Besprechungen werden beim Einfamilienhaus wohl selbst, häufig aber mit Beratung durch das umsetzende Unternehmen durchgeführt, bei großen Wohnhausanlagen wird die Gemeinde mal durch Bürgermeisterin oder Bürgermeister vertreten, mal durch Gemeinderäte und mal durch die Unternehmen, die für die Umsetzung verantwortlich sind.

Bauherr ist auch bei der Sanierung erforderlich

Der Bauherr trifft auch als Definition zu, wenn kein neues Haus errichtet wird. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind viele Jahrzehnte vergangen und die Häuser, die damals schnell errichtet wurden, sind heute oft Sanierungsfälle. Wird die Sanierung eines solchen Gebäudes durchgeführt, so braucht es auch einen Bauherrn, der die erforderlichen Baumaßnahmen in Auftrag gibt, für die Planung Fachkräfte einsetzt und mit den Behörden entsprechende Korrespondenz führt.

Eine solche Aufgabe wird gerne in Anspruch genommen, weil damit die Verantwortung auch von Privatleuten zu Unternehmen übergeht. Viele Menschen wissen zwar, was sie vom Neubau oder Umbau erwarten, aber nicht, was dafür notwendig ist. Zwar kostet es viel Geld, Experten einzuladen, aber die Sicherheit ist ebenfalls wichtig und Fehler im Eigenbereich können viel teurer werden. Daher ist die Aufgabe des Bauherrn eine sehr wichtige bei vielen Arbeiten rund um Wohnung und Haus.

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Man kann selbst Hand anlegen, aber der Hausbau erfolgt meist über beauftragte Unternehmen, die schneller sind und vor allem auch die Erfahrung und Möglichkeiten haben. Eine Baubewilligung vorausgesetzt landet man dann bei Begriffen wie Bauherr oder Bauträger und sollte die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen. Denn sowohl die Absicherung der Baustelle als auch die Verantwortung für einen gesetzesgemäßen und sicheren Bau des neuen Gebäudes oder der Instandhaltung bestehender muss gesichert sein. Dass der Hausbau nicht ganz so einfach ist, zeigt sich an der Fülle an Tipps, die es in Buchform und im Internet gibt.

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Bauherr beim HausbauArtikel-Thema: Haus bauen: Bauherr
Beschreibung: Als Bauherr wird beim Bauen eines Hauses oder auch bei umfangreicher Sanierung der Auftraggeber verstanden, der auch als Bauwerber umschrieben werden kann.

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