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Derivate Forward-Kontrakt

Forward-Kontrakt als einfaches Derivat

Zu den verschiedenen Möglichkeiten der Derivate zählt auch der Forward-Kontrakt, bei dem es sich um eine Vereinbarung handelt, ein Gut zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Damit kann man sich auf beiden Seiten je nach Wirtschaftssituation gegen den Kursverlauf absichern.

Forward-Kontrakt zur Absicherung

Die Aufgabenstellung besteht darin, dass man sich absichern möchte. Vor allem Banken reduzieren das Risiko eines stark steigenden Kurses und vereinbaren mit einem Partner den Kauf oder Verkauf der Menge X an Devisen zum Kurs Y. Steigt der Kurs sehr stark an, hat man sich abgesichert.

Die Forwards werden außerhalb der Börse meist zwischen zwei Finanzinstitute gehandelt, manchmal ist auch ein Finanzinstitut beteiligt und der Geschäftspartner ist ein Kunde des zweiten Finanzinstitutes. Großanleger sind ebenfalls an solchen Derivaten interessiert, wobei es häufig auch um große Beträge und große Mengen geht.

Innerhalb des Forward-Kontrakts nimmt der Käufer eine Long-Position ein und verpflichtet sich, das Gut, man spricht auch vom Underlying, zum vereinbarten Zeitpunkt zum festgelegten Preis zu kaufen. Den Gegenpart nimmt der andere Geschäftspartner ein, der die Verkaufsposition, die Short-Position, einnimmt und gewährleistet, dass er das Gut genau zu diesem Zeitpunkt zum festgelegten Preis verkauft.

Sehr häufig werden solche Forward-Kontrakte bei Devisen eingesetzt. Man liest in den Fachbeiträgen häufig von der Long-Position bzw. auch von der Short-Position und ein Forward-Kontrakt ist meist im Spiel, wobei Long für das Kaufen und Short für das Verkaufen steht - Begriffe, die auch bei Optionen und anderen Derivaten Gültigkeit haben.

Forwards werden häufig zur Absicherung bei Währungsrisiken eingesetzt. Das bedeutet, dass man im Vorfeld zur Absicherung von großen Beträgen Forwards setzen kann, um zum Zeitpunkt der Zahlung vom Kursgewinn zu profitieren und somit eine zusätzliche finanzielle Absicherung sein eigen nennt. Natürlich weiß man nicht wirklich sicher, wie sich die Kurse entwickeln werden.

Der Abschluss des Derivats kostet nichts, weshalb die Kursdifferenz automatisch auch das Ergebnis darstellt, da keine weiteren Gebühren zu berücksichtigen sind. Das Ergebnis kann natürlich positiv und ebenso negativ ausfallen.

Lesen Sie auch

Eine sehr bekannte Form sind die Optionen für seine Geschäfte, wobei man die Unterschiede kennen sollte. Die Optionsarten (EUR vs. USA) unterscheiden sich in der Umsetzung doch ein Stück weit. Außerdem gibt es die Kaufoption und die Verkaufsoption als Varianten je nach eigener Position. Daraus ergaben sich auch die sehr häufig genutzten Begriffe von Short Position und Long Position. Wichtig sind auch die Parameter oder auch Determinanten bei Optionen.

Neben den Optionen gibt es noch weitere Möglichkeiten des Handels abseits von Aktien & Co. Dazu zählt der Forward-Kontrakt ebenso wie auch der Futures-Kontrakt oder auch das Termingeschäft sowie der Swap.

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Infos zum Artikel

Forward-KontraktArtikel-Thema: Derivate Forward-Kontrakt
Beschreibung: Grundlagen über den Forward-Kontrakt als einfaches Derivat, das gerne bei den Währungen für den Börsenhandel genutzt wird.

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