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Sparformen für das Geld sparen

Die beliebtesten Sparformen

Im Zusammenhang mit Sparen gibt es auch den Begriff Anlegen, aber in beiden Fällen umschreiben die Begriffe ein- und dieselbe Handlung: nämlich das Angebot der Bank, Geld, das man aktuell nicht benötigt, auf die Seite zu legen - in welcher Form auch immer, wobei man sehr verschiedene Strategien verfolgen kann und manchmal auch muss.

Sparen oder doch Anlegen?

Der Unterschied im Begriff ist meist Teil des Marketing der Bankinstitute, aber auch der Finanzberater. Sparen wird mit dem Sparbuch in Verbindung gebracht, Anlegen mit dem Anlegen von Geld bei Investmentfonds oder ähnlichen Produkten. Denn die Argumentation, dass man beim Sparen kleine Beträge regelmäßig einzahlt und beim Anlegen einen großen Betrag einmal nutzt, hinkt, da man auch vom Anlegen spricht, wenn man regelmäßig in einen Investmentfonds einzahlt.

Die Begriffe sind vor allem historisch zu sehen, denn wer nur ein paar Schilling übrig hatte, legte diese auf das Sparbuch, um wenigstens ein wenig Zinsen einfahren zu können. Größere Beträge wurden damals auch auf das Sparbuch gelegt, aber auf ein gebundenes mit höheren Zinsen. Heute hat man mit unzähligen Investmentfonds Alternativen, die man aber zum Anlegen angeboten bekommt. Eigentlich spart man auch dann, doch die Technik ist eine andere.

Dennoch soll hier beim Sparen vom Sparbuch die Rede sein und das ist ein heikles Thema. Denn das Sparbuch war über Jahrzehnte ein beliebtes Produkt der Bank mit einem Eckzinssatz von 2,5 Prozent oder mehr - je nach Marktsituation. Heute ist das eine nette Träumerei, aber weit weg von der Realität. Für eine Spareinlage, die man jederzeit wieder abheben kann, gibt es teilweise nur 0,1 oder 0,125 Prozent an Zinsgewinn. Das kann sich bei besserer Wirtschaftslage wieder ändern, aber die ehemaligen 2,5 Prozent sind kaum mehr erzielbar. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass damals die Inflationsrate eine ganz andere war und beides hängt eng miteinander zusammen.

Beliebteste Sparform in Österreich: das gute alte Sparbuch

Dem gegenüber steht aber die Gewohnheit. Viele Menschen, vor allem auch ältere Personen, sind das Sparbuch gewöhnt. Sie haben das kleine Heft in der Hand und die traditionellen Buchungen ihrer Einzahlungen, die leicht abzulesen sind und hätten es gerne, dass dieses Produkt weiterhin genutzt wird. Angeboten wird es immer werden, aber in Abstufungen.

Manche Bankinstitute bieten auch eine Sparkarte an als Alternative zum Sparbuch - mehr Zinsen bekommt man damit aber nicht. Die meisten Sparformen zielen darauf ab, dass man Geld für längere Zeit anlegt - womit Anlegen und Sparen wieder in Kombination auftreten. Es gibt höhere Zinsen, wenn man das Geld 2 oder mehr Jahre nicht abhebt, aber hoch sind diese Zinsen auch nicht wirklich.

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Der Klassiker bei den Sparformen ist natürlich weiterhin das Sparbuch mit seinen Möglichkeiten. Das kann ein Sparbuch mit Bindung sein, wenn man Geld länger nicht braucht oder auch das Sparbuch ohne Bindung mit geringerem Zinsangebot. Wobei die Zinsen meist sehr gering sind. Eine vorübergehende Lösung kann auch die Sparkarte sein.

Daher wählt man gerne als Alternative das Bausparen aus, oft sogar ohne Ansinnen, ein Haus zu bauen. Daraus entwickelte sich eine neuere form mit dem Jugendbausparen für die Kinder. Das Kapitalsparen ist auch ein Angebot der Bank. Und die neueste Form ist mit dem Direktsparen erfolgt, wobei man direkt über das Internet sein Geld anlegen kann.

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Sparformen der BankenArtikel-Thema: Sparformen für das Geld sparen
Beschreibung: Grundlagen über das Sparen und die beliebtesten Sparformen mit dem Klassiker des Sparbuches zum Unterschied vom Investmentfonds.

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