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Camping oder Campingurlaub

Flexible Reise nach Lust und Laune

Bevor die aktuelle Dichte an Urlaubsangeboten zur Verfügung stand, war der Urlaub in Form vom Campen sehr weit verbreitet. Viele haben ein Zelt im Auto mitgeführt, andere haben sich einen Wohnwagen geleistet oder sich diesen für die Urlaubsfahrt ausgeborgt. In der Zwischenzeit ist der Rückgang beim Camping umgekehrt worden und das Campen ist so beliebt wie schon lange nicht mehr, was wohl auch der Tatsache geschuldet ist, dass man per Zelt so nah an der Natur sein kann, wie bei kaum einer anderen Form von Reise.

Allerdings muss man auch bestimmte Spielregeln beachten, denn das Zelten einfach so im Wald ist verboten. Es braucht entsprechende Campingplätze, auf denen man sein Zelt aufschlagen oder seinen Wohnwagen abstellen darf. Der Campingplatz ist damit die Ausgangsbasis und zwar für zwei Arten von Tourismus.

Camping, Campingurlaub und der Tourismus

Es gibt viele Campingplätze, die dafür ausgelegt sind, dass Leute für maximal ein paar Wochen zu Gast sind und dann wieder ihre Heimat antreten und andere, die diese Möglichkeit für Urlaubsgäste auch bieten, aber hauptsächlich Stammgäste als Dauercamper nutzen. Solche Leute stellen ihren Wohnwagen oder zum Teil ein Mobilheim fix auf, um das ganze Jahr den Campingplatz wie einen Garten nutzen zu können. Im Gegensatz zu Urlaubsgäste hegen und pflegen sie das kleine Stück Grund, das zur Verfügung gestellt wird - man spricht von einer Parzelle - und haben eine Alternative zum üblichen Haus mit Garten gefunden, zu einem weit günstigeren Preis.

Beides ist aber ein Thema für den Tourismus, denn so mancher Dauercampingplatz bringt sehr viel Geld in die Gemeinde. Die Supermärkte spüren es sofort, wenn es im Frühjahr wieder warm wird und aus der Großstadt die Camper zurückkommen. Sie könnten zwar im Winter auch den Platz nutzen, aber das ist dann doch eher ungemütlich. Wird es aber mild, dann bringen sie ihre Euros in die Kassen und freuen sich auf Grillabende, Wanderungen in der Gegend oder andere Ausflugsziele sowie das Bad in der Sonne in der eigenen Parzelle.

Man kann diesen Campingaufenthalt im Sinne des Tourismus durchaus mit den Ausflugsgästen vergleichen, die ein anderes Publikum darstellen als die reinen Urlaubsgäste. Camping ist aber auch eine klassische Urlaubsform, indem man sich mit dem Zelt oder Wohnwagen in ferne Länder begibt, zum Beispiel zu Badestrände in Südeuropa. Dort sucht man einen Campingplatz auf, richtet sich entsprechend ein und verbringt den Urlaub mit Ausflügen, Badevergnügen oder anderen Aktivitäten.

Camping vs. Hotelreise

Was ist eigentlich der Unterschied aus Sicht der Urlaubsgäste? Beim Camping hat man den Vorteil, dass man sein Zelt sehr schnell und auch seinen Wohnwagen recht zügig vom Campingplatz entfernt hat, wenn man mit dem Wetter Pech hat oder sonst etwas nicht passt. Bei der Hotelreise (egal ob per Flugzeug oder Auto) ist das nicht so leicht möglich, weil man fix für einen Zeitraum gebucht hat.

Manche fahren bewusst von Campingplatz zu Campingplatz, um ein Land quer durch zu besuchen und verschiedene Orte und Ausflugsziele kennen zu lernen, andere wollen schon gerne am selben Fleck verbleiben und dort schöne Tage verbringen. Camping ist also eine Tourismusart, bei der man die Spielregeln selbst definieren kann. Das ist bei Hotels und ähnlichen Unterkünften nicht ganz so leicht möglich. Und diese Freiheit in Kombination mit dem Naturerlebnis mögen die Leute jetzt wieder viel öfter genießen, weshalb der Campingurlaub voll im Trend liegt. In einem Zelt mag es vielleicht nicht so bequem sein wie im teuren Hotel, aber dafür hört man die Naturgeräusche, wie man es im Alltag in der Stadt kaum wahrnehmen kann. Das ist auch für Kinder sehr spannend.

Trends beim Camping

Und dann gibt es noch ganz neue Formen, die schon sehr weit vom klassischen Camping wegführen. Das sind sehr teure Wohnwägen und zum Teil auch Mobilheime, die von der Ausstattung her mit Hotelzimmer ab der Kategorie mit drei Sternen zu vergleichen sind. Viele dieser zum Teil teuren Fahrzeuge sind weit über EUR 100.000,-- teuer, aber finden viele Abnehmer, weil man trotzdem flexibel ist, aber auf Luxus nicht verzichten möchte. Mobilheime sind Sonderfälle, weil man sie nicht mit dem PKW normal ziehen kann und darf, dann ist man weniger flexibel vom Ziel und dem Transport her, der Wohnwagen kann auch mit einem starken Auto gezogen werden.

Außerdem ist die Treue ein Thema. Es kommt nicht nur wer mag, sondern es gibt auch reichlich Campingplätze mit reichlich Stammgäste, die schon ihre fixe Parzelle zum fixen Termin gesichert haben, weil sie jedes Jahr anreisen. Von diesem Stammpublikum leben einige Campingplätze auch sehr gut.

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Was man im Urlaub erleben möchte, kann sehr unterschiedlich geprägt sein und es gibt daher viele Definitionen und immer neue Begriffe. Aber mit dem Abenteuerurlaub kann man viele Aktivitäten zusammenfassen, vom Wildwasserfahren bis zum Freizeitpark oder eine Safari.

Der Aktivurlaub ist auch eine Umschreibung für Abwechslung im Urlaub, aber es gibt verschiedene Zugänge. Ein Sporturlaub kann auch ein Aktivurlaub sein, wenn man ein Tenniscamp besucht oder sein Golfspiel verbessern will. Aber auch der Campingurlaub oder der Wanderurlaub gehören dazu.

Örtlichkeiten und Jahreszeiten haben auch Eingang in die Urlaubsarten gefunden. Der Urlaub am Bauernhof ist eine Urlaubsart bezogen auf dem Aufenthalt im ländlichen Raum, der durch die neu gefundene Naturverbundenheit sogar sehr im Trend list. Bei den Jahreszeiten ist der Winterurlaub wohl am meisten genutzt, wobei Skiurlaub auch oft passt.

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Campingurlaub als UrlaubszielArtikel-Thema: Camping oder Campingurlaub
Beschreibung: Camping oder Campingurlaub ist eine häufig gewählte Urlaubsform, bei der man vom Zelt bis zum umfangreichen Wohnwagen unterwegs sein kann und dabei flexibler ist.

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