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Derivate Futures-Kontrakt

Futures-Kontrakt: Derivat an der Börse

Natürlich gibt es jene, die an der Börse spekulieren und handeln, um ihren Profit maximal zu steigern, doch das Risiko ist enorm. Denen stehen jene gegenüber, die es lieber sicherer haben und die auch keine Lust haben, zusätzliche Kosten zu zahlen. Eine denkbare Alternative ist der Handel mit Futures.

Was sind Futures?

Börse Derivate Futures-KontraktEin Future ist ein Börsenvertrag zwischen zwei Vertragspartnern, der den Verkäufer dazu verpflichtet, eine bestimmte Ware oder Finanzprodukte in einer angegebenen Größe zu einem angegebenen Preis an den Käufer zu veräußern. Damit liegt auch schon die Erklärung nahe, wieso das Future Future heißt, denn die Zukunft wird bekanntlich durch dieses Wort übersetzt.

Das Future ist ein Börsenprodukt, das häufig Anwendung findet. Es gibt Futures der Aktienindizes wie DAX oder auch der Rohstoffe, beispielsweise für Gold. Der Vorteil der Futures besteht darin, dass man den Preis einerseits besser kontrollieren kann, andererseits ist der Verkauf sichergestellt. Denn Futures müssen im Gegensatz zu Optionen erfüllt werden. Die Erfüllung erfolgt aber auf zwei verschiedene Ebenen. Entweder wird per Geld die Differenz zwischen Basiswert zu Beginn der Laufzeit und Kurs am Ende ausgeglichen und die Position damit geschlossen oder es kommt wirklich zur Lieferung. Bei einer Option könnte der Besitzer (long position) darüber nachdenken, ob es zum Handel kommen soll.

Futures unterscheiden sich von Forwards in dem Sinn, dass beim Forwards ein direkter Kontakt der Vertragspartner erfolgt und außerhalb der Börse gehandelt wird. Bei Futures wird über die Börse gehandelt. Es gibt bestimmte Börsen, die Futures anbieten und die Verfahren sind meist standardisiert, wobei die Börse einen Geldbetrag als Grundlage einfordert. Man kann die Futures natürlich auch frühzeitig weiterverkaufen, dabei muss aber die Höhe des bezahlten Geldbetrages mit den Kursveränderungen berücksichtigt werden. Steigt der Kurs, gibt es Guthaben durch die Börse, fällt er, dann muss man nachzahlen. Steigt man bei ungünstigem Kurs aus, dann hat man einen Verlust realisiert, andernfalls einen Gewinn.

Futures in der Praxis an der Börse

So gibt es eine lange Tradition dieser Kaufvereinbarung, die erst später von den Börsen übernommen wurde. Landwirtschaftliche Betriebe haben frühzeitig den Ernteertrag verkauft, lange bevor die Ernte eingeholt war. So wussten die Landwirte, dass sie ihre Ernte fix verkaufen können, während der Käufer fix den Preis wusste, der sich nicht mehr ändert. Veränderungen auf dem Markt spielten dann keine Rolle mehr.

Diese Überlegungen spielen auch heute noch bei den Futures eine Rolle, wenngleich die Spekulation auch diesen Bereich des Börsenhandels eingeholt hat. Dennoch gilt, dass mit Futures terminisierte Verkäufe zu fixen Preisen für Sicherheit beim Börsenhandel sorgen. Gehandelt wird mit den verschiedensten Produkten von Währungen über Rohstoffe bis zu Aktien.

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