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Derivate Swap und seine Bedeutung

Zinstausch wird möglich

Die Änderungen am Zinsmarkt betreffen die Kreditinstitute massiv und um sich abzusichern, hat man den Weg zu den Derivaten gefunden. Eine Art der Derivate ist der Swap, übersetzt der Tausch. Dabei werden Kreditarten ebenso getauscht wie Zinszahlungen, um auf die Veränderungen am Finanzmarkt reagieren und sich vor Verlusten schützen zu können.

Wie funktioniert der Swap?

Ein Partner hat zum Beispiel fix verzinste Zahlungsverpflichtungen und tauscht mit einem anderen Partner, der variabel verzinste Zahlungsverpflichtungen in seinem Portfolio aufweist. Durch den Swap ergo Tausch erreichen beide Partner, dass sie durch die variablen Zinsverpflichtungen am Gewinn bei günstiger Entwicklung gleichfalls profitieren können, aber gleichzeitig durch einen Anteil von fest verzinster Verpflichtungen auch für Stabilität und Sicherheit sorgen.

Denn die bisherigen Verpflichtungen wirken mit den neuen zusammen, sodass man diesen Tausch (Swap) auch ein wenig mit einem Investmentfonds vergleichen könnte, bei dem Aktien für Dynamik und Renten für Sicherheit sorgen, wie dies beim Mischfonds gewählt wird. Die Banken nutzen also das Derivat, um verschiedene Arten von Finanzentwicklungen gerade bei längerfristigen Geschäften zusammenzuführen.

Erkennt man, dass man ein wenig zu viel von der einen Form hat und von der anderen mehr für sein Portfolio bräuchte, dann kann man mit dem Swap für einen Ausgleich sorgen. Dazu braucht es aber auch einen Partner, bei dem es umgekehrt so ist und im Bankengeschäft oder auch bei Großinvestoren kann das immer wieder auch der Fall sein.

Streuung von Risiko durch Swap

Swaps werden besonders auch bei Fremdwährungskrediten genutzt, um Kredite unterschiedlicher Währungen zu tauschen. Dadurch kann man sein Risiko besser streuen und die beiden Partner sichern sich gegen starke Kursänderungen bei den Devisen ab. Tun sie dies nicht, bestünde die Gefahr, wenn ein Partner von einer Währung besonders hohe Kreditsummen sein eigen nennt, dass man in die Währungsfalle läuft und das kann sehr teuer werden.

Fazit zu Swap

Swaps sind daher Derivate, die gerade den Bankensektor besonders stark betreffen und dort auch entwickelt wurden, um sich von Zinsüberraschungen abzusichern. Die Aufgabe liegt in der Streuung des Risikos, aber auch im Spekulieren, von positiven Zinsentwicklungen zu profitieren. Daher gilt für den Tausch die gleiche Kernaussage wie für die Derivate selbst. Derivate wurden entwickelt, um sich vor starken Kursverlusten abzusichern. Diese Idee haben die Banken übernommen und so können sie bei unsicherer Lage und hohen Kreditsummen für mehr Absicherung sorgen.

Aber andererseits ist so auch die Lust groß geworden, Gewinne einzufahren und gierig zu werden. Das betrifft nicht nur Banken alleine, auch viele öffentliche Rechtsträger sind auf die Idee gekommen. In den Jahren 2010 bis 2013 wurden zum Beispiel in Österreich einige Aktivitäten von Gemeinden und Städten bekannt, die mit Swap viel Steuergeld verspekuliert haben. Ob sie schlecht beraten waren oder nicht, ist unklar, aber Swap ist keine Einbahnstraße und kann bei ungünstigem Verlauf auch sehr teuer werden.

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Neben den Optionen gibt es noch weitere Möglichkeiten des Handels abseits von Aktien & Co. Dazu zählt der Forward-Kontrakt ebenso wie auch der Futures-Kontrakt oder auch das Termingeschäft sowie der Swap.

Losgelöst von der Variante gibt es immer ein sogenanntes Underlying als Grundlage des Handels. Underlying kann zum Beispiel eine Menge Rohöl sein, das man zu einem späteren Zeitpunkt zu einem festgelegten Kurs kaufen oder verkaufen will. Auch Aktienpakete, die Ernte im Herbst oder andere Waren und Produkte sind möglich.

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Derivate Swap und seine FunktionArtikel-Thema: Derivate Swap und seine Bedeutung
Beschreibung: Swap ist ein weiteres Derivat und bietet die Möglichkeit des Zinstausches in Form von Derivate an, wie es zwischen Banken öfter passiert.

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