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Finanzierung Liquidität oder Zahlungsfähigkeit

Jederzeit als Unternehmen zahlungsfähig sein

Die Liquidität zählt zu den wesentlichen Faktoren und Bereichen der Finanzierung und ist damit ein zentraler Begriff, der die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens zum Inhalt hat. Ein liquides Unternehmen ist ein solches, das jederzeit seine Rechnungen und Forderungen bezahlen kann, egal ob die Rechnungen der Lieferanten oder die Zahlungsaufforderungen der Steuerbehörde oder der Sozialversicherung.

Wie zahlungsfähig ist das Unternehmen?

Finanzierung Begriffe LiquiditätDamit man die Liquidität aufrecht erhalten kann, braucht es einen Finanzplan und ein vernünftiges Haushalten mit den finanziellen Mitteln. Ein junges Unternehmen, das im ersten Geschäftsjahr sehr erfolgreich agiert hat, aber die erwirtschafteten Überschüsse nicht zurückgehalten hat, sondern damit weitere Investitionen getätigt hat, bekommt ein Jahr später ein Problem, weil die Steuerforderungen ins Haus geliefert werden und diese können dann häufig nicht beglichen werden.

Diese Situation ist bestens bekannt und oft passiert und führt zur Illiquidität, dem Gegenteil der Liquidität und wird gemeinhin als Zahlungsunfähigkeit bezeichnet. Also zu einem Zustand, in dem das Unternehmen aus welchem Grund auch immer nicht mehr in der Lage ist, seinen Zahlungsforderungen nachzukommen. Das können zum Teil auch Gründe der schweren Wirtschaftszeiten sein, aber natürlich auch ein Mangel an Reserve, um solch schwierige Zeiten zu überstehen.

Die Liquidität als Begriff der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens kennt einige Unterteilungen. Diese werden durch die Liquiditätsanalyse ermittelt. Es gibt die

  • optimale Liquidität = rentabilitätsmaximale Zahlungsbereitschaft
  • Überliquidität = man hat mehr Geld zur Hand, als man braucht
  • Unterliquidität = man ist nur bedingt zahlungsfähig

Konsequenzen aus der Liquiditätsanalyse

Die optimale Liquidität oder Zahlungsfähigkeit ist natürlich der perfekte Zustand, der nicht immer erreicht werden kann und es kommt auch auf die Situationen an, in denen Unternehmen stecken können. Ein Unternehmen kann aus den verschiedensten Gründen mehr Geld zur Verfügung haben, als es aktuell bräuchte, aber dieses zurückhalten - etwa um eine Investition vorzubereiten. Das kann eine neue Geschäftsidee sein, das kann auch der Ausbau einer Lagerhalle sein.

Die Unterliquidität ist häufiger anzutreffen und kann vorübergehend zutreffen, wenn einfach die Einnahmen nicht passen, es kann auch an den Rahmenbedingungen liegen wie etwa eine Branche unter Druck - warum auch immer. Natürlich kann es auch sein, dass man mit seiner Geschäftsidee nicht punkten kann und man zentrale Probleme hat.

Die Liquidität ist eine wichtige Kennzahl und hilft beim Hinterfragen, wie man unterwegs ist. Das ist nicht nur bei einem jungen und neuen Unternehmen ein Thema, sondern auch bei einem schon lange am Markt befindlichen, denn die Lage kann sich immer wieder verändert, da man nicht nur mit seinen eigenen Ideen wirkt, sondern auch eine Wechselwirkung zum gesamten Markt hat.

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Übersicht der Unterseiten

Liquidität 1. Grades

Berechnung der Liquidität 1. Grades und dem Vergleich von Zahlungsmittel und kurzfristigen Verbindlichkeiten und dessen Aussage.

Liquidität 2. Grades

Berechnung der Liquidität 2. Grades, bei der die Zahlungsmittel mit Forderungen zusammengerechnet den Verbindlichkeiten gegenübergestellt werden.

Liquidität 3. Grades

Berechnung der Liquidität 3. Grades mit dem Vergleich von Zahlungsmittel samt Forderungen plus Vorräte zu den Verbindlichkeiten im Unternehmen.

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