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Handelsformen Telefonverkauf

Verkaufsabschluss per Telefon

Beim Handel gibt es zwei Wege, die besonders häufig beschritten werden, um einen Abschluss zu erreichen. Einerseits den Verkauf in Geschäftslokalen durch den Besuch der Kundinnen und Kunden und andererseits die gleiche Handlung via Internet und Onlineshops. Eine weitere Möglichkeit ist der Telefonverkauf. Diese Art des Abschlusses eines Verkaufshandlung ist nicht unumstritten, aber weiterhin ein wichtiges Konzept vieler Unternehmen, vor allem auch im Bereich des Versandhandels.

Handelstätigkeit per Telefon

Unter einem Telefonverkauf versteht man das Anbieten von Produkte an Kundinnen und Kunden, die von diesen auch angenommen und schließlich gekauft werden. Das Problem dabei ist, dass es häufig dazu kommt, dass Leute angerufen werden, die nichts wollen und oft das Telefonat von trainierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder externen Call Center so geführt wird, dass es doch zu einer Verkaufshandlung kommt.

Damit dies nicht mehr passieren kann, gibt es die rechtliche Vorschrift, dass private Personen nicht angerufen werden dürfen. Dass sich manche Unternehmen dennoch nicht daran halten, ist ein Faktum, aber auch, dass gemeldete Unternehmen mit einer sehr teuren Strafe rechnen müssen. Unternehmen dürfen hingegen kontaktiert werden.

Ganz anders sieht die Situation aus, wenn man schon Kunde ist und zugestimmt hat, neuerlich kontaktiert zu werden. Der Telefonverkauf bietet die Möglichkeit, dass man über aktuelle Aktionen informiert wird und es gibt auch Sonderaktionen - zum Beispiel, wenn man selbst gerade Geburtstag hat und das Unternehmen günstigere Einkäufe anbieten möchte. Außerdem gibt es auch den umgekehrten Weg des Telefonverkaufs, wenn man als Kunde selbst anruft, um eine Bestellung abzugeben. Das ist vor allem bei Kundinnen und Kunden eines Versandhandelsanbieter der Fall.

Hat man zum Telefonverkauf zugestimmt, bietet sich aber immer noch die Möglichkeit, die Waren zurückzuschicken, wenn sie geliefert wurden. Somit gibt es einen Plan B, wenn man doch nicht zufrieden ist.

Wichtig ist die rechtliche Situation. Denn im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten gilt der Verkauf erst dann als abgeschlossen, wenn man ihn bestätigt. Somit hat man auch eine Möglichkeit, den Verkauf abzulehnen, weil man einfach mit dem Anruf überrascht wurde und manchmal auch vollgequatscht wird. Erst nach dem Telefonat fällt vielen auf, was da gerade passiert ist. Hat man aber eine schriftliche Zusammenfassung, dann ist es leichter zu erkennen, worum es geht und ob die Aktion in Ordnung war oder nicht.

Telefonverkauf vs. Onlineshop

Der Verkauf und Handel per Telefon ist durch die Blütezeit des Versandhandels besonders wichtig geworden, aber auch diese Unternehmen verkaufen ihre Produkte abseits des Katalogs auch über die Onlineshops im Internet. Es hängt vom Kunden ab, ob man lieber telefoniert oder doch selbst per Internetseite bestellt, viele haben sich für das Einkaufen im Internet entschieden. Der Telefonverkauf ist weiterhin Thema, wurde aber doch ein Stück weit zurückgedrängt.

Auch viele Gauner und entsprechende Meldungen über simulierte Anrufe mit ganz anderen Zielen haben dazu beigetragen, dass ein Misstrauen herrscht - aber das gilt beim Onlineshop noch mehr, wo Betrüger auch längst aktiv sind.

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Handel Handelsformen TelefonverkaufArtikel-Thema:
Handelsformen Telefonverkauf
letztes Datum:
29. 10. 2019

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