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Onlinehandel oder Internet-Handel

Immer größerer Bereich der Handelsbranche

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist noch gar nicht so viel Zeit vergangen, doch die Veränderungen im täglichen Handel sind enorm. Nach dem Weltkrieg gab es die kleinen Geschäfte für die Lebensmittel, die man täglich brauchte und schon bald entwickelten sich daraus die ersten Supermärkte mit Selbstbedienung. Als Alternative wurden die Versandhäuser groß und boten den Einkauf von zu Hause aus für Mode und Technik sowie weitere Waren an. Der nächste große Schritt war und ist das Internet, was zum Onlinehandel führt.

Was versteht man unter Onlinehandel?

Definiert ist der Onlinehandel oder auch Internethandel dadurch, dass man via Internet einkauft. Das kann dann passieren, wenn man eine Bestellung per E-Mail aufgibt, meist wird aber ein Onlineshop genutzt und die Waren ausgewählt sowie abschließend die Bestellung bestätigt. Im Grunde agiert man wie beim Versandhandel, aber man ruft nicht im Callcenter an oder gibt eine Bestellkarte auf, sondern bestellt direkt im Internet. Die Bestellung wird in einer Datenbank gespeichert und so schnell wie möglich für die Versendung abgearbeitet, sodass die Waren umgehend geliefert werden können.

Kein Onlinehandel liegt vor, wenn man sich über eine Internetseite informiert und dann in ein Geschäft geht, um dort die Ware zu kaufen. Eine Grenze, die schwer zu definieren ist, ist dann gegeben, wenn man online bestellt, aber tatsächlich im Geschäft abholt. Da der Vorgang der Bestellung im Internet gegeben war, gilt auch das eher als Onlinehandel. Ein Beispiel ist das Bestellen von Bücher in einer Filialkette, die anbietet, dass die Bücher kostenfrei in die nächste Filiale gesendet werden, damit man sie dort abholen kann.

Das hat den Vorteil, dass man nicht abhängig davon ist, wann die Post das Paket bringt und man kann sich seine Bücher oder andere Produkte zum geeigneten Zeitpunkt holen. Bestellt wurde aber trotzdem online.

Bedeutung des Onlinehandels

Sieht man von Verkaufsformen wie dem Versandhandel ab, so war bis in die 1990er-Jahre der Einkauf eine persönliche Angelegenheit, die durch das Telefon aber ergänzt wurde. Das heißt, dass man entweder per Telefon oder persönlich die Bestellung aufgab und auch im Laden die Waren holte oder sie zustellen ließ.

Mit dem Internet veränderte sich der Handel vollkommen. Viele verkaufen ausschließlich über das Internet wie auch der Versandriese Amazon, der von Lebensmittel bis zu Laufschuhe oder Spielzeug viele Warengruppen bieten kann. Straßengeschäfte hat dieses Unternehmen nicht. Die Konkurrenz ist für die kleinen Fachgeschäfte ein Problem geworden, wobei diese oft doppelt fahren: sie haben weiterhin ihr Straßengeschäft, aber gleichzeitig bieten sie die gleichen Waren auch im Internet via Onlineshop an. Wer online bestellen möchte kann dies tun, wer in das Geschäft kommen will ebenso.

Sogar Möbel und andere Produkte sind per Internet längst bestellbar. Die Frage ist im Einzelfall immer, ob man eine Beratung braucht, denn die bietet das Internet direkt nicht. Das stimmt aber auch nicht ganz, denn es gibt längst Beratungsseiten, zum Beispiel als Hilfestellung beim Kauf eines TV-Gerätes oder als Hilfe bei der richtigen Auswahl der Kleidergröße. Und nicht immer war man mit der Beratung im Geschäft auch wirklich zufrieden. Trotzdem ist die Beratung im Fachhandel diesen Formularen - denn nichts anderes sind die so aufgebauten Beratungsseiten - vorzuziehen, wenn man wirklich unsicher ist.

Außerdem kann man sich mit anderen Leuten im Internet darüber unterhalten, wer welche Kamera kauft oder wo man günstige Kleidungsstücke erwerben kann. Man kann Fragen bis ins Detail klären und entscheidet sich erst dann für den Kauf - losgelöst vom Verkaufspersonal.

All diese Gedanken zeigen, welche große Veränderung durch den Onlinehandel ergo Kauf per Internet erfolgt sind. Das gilt für die Anbieter im Besonderen, die sich umstellen mussten und müssen. Ohne Internetseite wird es immer schwieriger, konkurrenzfähig zu bleiben. Dazu kommt aber noch, dass immer öfter nicht nur per Internet, sondern überhaupt gleich per Mobiltelefon von unterwegs aus gekauft wird. Das gilt auch für die Kaufentscheidung vor dem Fernsehgerät, weil man gerade eine Werbung gesehen hat. Man braucht gar nicht mehr zum Computer gehen und ist sofort fähig, per Handy einzukaufen.

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Der Versandhandel wurde bald nach dem Zweiten Weltkrieg eine attraktive Alternative zum Einkauf ums Eck mit Bestellung per Telefon oder Postkarte. Der Telefonverkauf war auch bald Thema, aber rechtlich mitunter problematisch. Mit dem Internet kam der Onlinehandel dazu, der durch das Mobile Commerce eine Erweiterung durch die Handynutzung erfuhr. TV-Shopping ist eine Lösung als Übergang von Versandhandel und Onlinehandel. Dazu passt auch die Möglichkeit des Verkaufs per Auktion. Beliebt wurde auch das System vom Click & Collect als Kombination von Onlineshop und Geschäftslokal.

Konzepte gibt es im Handel reichlich. Das Einkaufszentrum ist so ein Konzept für Betreiber ebenso wie auch für die Händler mit Mietfläche. Die Einkaufsstraße als Zusammenschluss von Händler ist ein weiteres Konzept zur Verkaufsförderung. Hier sollte auch die Agglomeration berücksichtigt werden. One-Stop-Shopping ist ein Konzept ähnlich dem Einkaufszentrum, aber namentlich nicht allen bekannt.

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Handelsformen OnlinehandelArtikel-Thema: Onlinehandel oder Internet-Handel
Beschreibung: Der 🛒 Onlinehandel ist der immer größer werdende Bereich des Handels, der ✅ direkt über das Internet abgehandelt wird.

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