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Bausubstanz bei Immobilien und ihre Bedeutung

In welchem Zustand ist das Haus eigentlich?

Die Bausubstanz ist bei der Anschaffung einer Immobilie ein wesentlicher Faktor. Es nutzt die schönste Wohnung mit riesigen Zimmern und hellem Licht durch große Fenster nichts, wenn es in zwei Räumen ein Schimmel-Problem gibt. Eine nicht vorhandene Dämmung oder defekte Heizungsanlagen sind weitere Punkte, die man als klassische Mängel in der Bausubstanz bezeichnet.

Was versteht man unter der Bausubstanz?

Als Bausubstanz ist die gesamte Substanz, das Material und die Anlagen einer Wohnung oder vor allem eines Hauses zu verstehen. Wände, Dach, Keller, Böden zählen zur Bausubstanz, aber auch Elektroanlagen, Heizungsanlagen werden hinzugezählt und damit die Basis, um überhaupt einen Lebensmittelpunkt und Wohnort aufbauen zu können - sei es in einem eigenen Haus oder auch in einer Wohnung.

Gerade wenn man eine Wohnung in einem älteren Haus auswählen möchte oder wenn man ein Haus kaufen möchte, das schon vor Jahrzehnten errichtet wurde, ist zu berücksichtigen, dass die Bauvorschriften und Lebensgewohnheiten damals andere waren als in der Gegenwart. Besonders dramatisch ist die Entwicklung im Zusammenhang mit der Energieversorgung und dem Energiesparen.

Heute ist Energiesparen ein Top-Thema, vor 40 Jahren kannte man den Begriff kaum oder gar nicht. Daher gibt es viele Mängel bei der Wärmedämmung, durch die viel Energie eingespart bzw. wenn nicht vorhanden, im wahrsten Sinne des Wortes "zum Fenster rausgeworfen wird".

Feuchte Wände, undichte Fenster, undichte Türen, Probleme mit der Lüftungsanlage - all diese Punkte sind Probleme, die durch eine mangelnde Bausubstanz entstehen können. Oft ist die Grundbasis gar nicht so übel, aber auch ein Haus muss regelmäßig gewartet werden und gerade bei der Verbesserung der Bausubstanz fehlt oft die Konsequenz. Je älter ein Gebäude ist, umso anfälliger ist es daher für Mängel, die aufgrund der langjährigen Nutzung oder einfach des langjährigen Daseins entstehen können.

Allerdings ist das nicht mit dem Alter alleine umschrieben. Denn die alten Gebäude haben oft hohe Räume und dicke Wände, sind im Hochsommer daher oft angenehmer als die dünnen Wände der neuen Bauten und massiver gebaut. Dass ein Gebäude neu ist, ist noch nicht wirklich die Garantie dafür, dass alles besser ist - im Gegenteil: nicht wenige TV-Sendungen zeigen immer wieder haarsträubende Baumängel. Nicht, weil die gesetzlichen Vorschriften lückenhaft sind, sondern weil man einfach schnell mit dem billigsten Material gearbeitet hat und zum Teil sich auch nicht an die Vorschriften gehalten hat - etwa bei der Dämmung, beim Abfluss von Regenwasser und dergleichen mehr.

Bausubstanz und Hilfe bei der Besichtigung

Für Laien ist es aber häufig ein großes Problem, Fehler in der Bausubstanz zu erkennen. Der Tipp der Profis lautet daher, dass man bei Besichtigungen jemanden mitnimmt, der hilfreich zur Seite stehen kann. Wenn es zum Beispiel aus dem Bekanntenkreis Handwerker gibt, die mithelfen können, so hat das den Vorteil, dass diese durch ihre berufliche Erfahrung Dinge erkennen können, die man selbst nicht entdeckt hätte oder die man gar nicht erst überprüft hätte.

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Die Besichtigung von Immobilien ist keine einfache Angelegenheit und sollte mit Leuten gemacht werden, die sich wirklich auskennen. Denn schon bei Begriffen wie Bausubstanz oder Baumängel steigen die meisten Interessierten aus. Offensichtliche Mängel erkennen sie zwar auch, aber bei der Dämmung kennen sich viele nicht aus. Ein Baugutachten kann daher immer sehr hilfreich sein.

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Immobilien BausubstanzArtikel-Thema: Bausubstanz bei Immobilien und ihre Bedeutung
Beschreibung: Die Bausubstanz ist bei Immobilien das Thema des Allgemeinzustandes, wie das Haus sich darstellt und führt zu Fragen wie Dämmung, Wandbeschaffenheit oder Schimmel.

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