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Marketing Marketingstrategie keine Nachfrage

Kein Interesse am Angebot

Eine weitere Möglichkeit, wie sich die Nachfrage nach den Angeboten eines Unternehmens gestalten können, ist jene, dass es gar keine Nachfrage gibt. Es gibt keine negative Nachfrage, die Leute wollen von den Gütern und Dienstleistungen schlichtweg nichts wissen. Das, was Waren oder Dienstleistungen bieten, entspricht nicht dem eigenen Interesse.

Keine Nachfrage: Angebot bringt keinen Mehrwert

Marketing Zielgruppe keine NachfrageManchmal sind dies nachvollziehbare Gründe, bei denen man mit dem Marketing auch nichts erreichen kann, beispielsweise bei Dienstleistungen für Unternehmer, die für Privatpersonen uninteressant sind, aber diese Situationen sollten durch die richtige Wahl der Zielgruppe im Vorfeld bereits vermieden werden.

Es gibt aber auch andere Situationen, in denen das Marketing sehr wohl aktiv werden kann. Hier könnte man beispielsweise wieder das sehr aktuelle Thema Mobiltelefon (Handy) anführen. Die neuesten Modelle, auf die der Hersteller stolz ist, werden von älteren Menschen nicht angenommen und erzeugen keinen Kundennutzen, weil die Machart einfach nicht den Anforderungen entspricht. Die Tasten sind zu klein, die Buchstaben sind nur mit Mühe zu lesen.

Gerade ältere Menschen haben damit ein Problem und wenn das Handy dann auch noch überfüllt mit Funktionen und Menüs ist, gibt es schlichtweg kein Interesse am Produkt. Junge Leute als Zielgruppe wird man damit wohl gewinnen können, die älteren verliert man aber. Hier kann das Marketing aber darauf einwirken, dass es alternative Modelle für ältere Menschen gibt. Das Beispiel zeigt auch, dass man sich in Sachen Zielgruppe entscheiden kann oder gar muss. Wenn es genug junge Interessenten gibt, wird man vielleicht auf die älteren verzichten, wenn im Umfeld aber viele ältere Personen leben, wird man sein Modell überarbeiten, um mehr Interesse zu schaffen.

Weitere Beispiele bei keiner Nachfrage

Solche Strategien sind beispielsweise in der Computerwelt längst entstanden. Ein erfolgreiches Beispiel sind Tastaturen, auf deren Tasten die Zeichen mit großer Schrift dargestellt sind, sodass auch vor allem ältere Leute und sehbehinderte Personen sich bei der Bedienung unterstützt fühlen. Es sind oft nur kleine Maßnahmen, aber durch diese kann man den Kundennutzen deutlich erhöhen. Bevor man die Tasten angepasst hatte, gab es keine Nachfrage, weil die älteren Nutzer Schwierigkeiten hatten, die richtigen Tasten zu finden. Hier zeigt sich also, dass man mit dem Marketing und dem Verständnis, was die Leute sich wünschen, dem Kundenwunsch und Kundennutzen entgegenkommen kann und so für mehr Umsatz sorgt.

Gleiches kann man bei vielen anderen Produkten heranziehen. Eine Jacke für das Wandern oder auch für das Laufen fällt durch und erzeugt keine Nachfrage, wenn man zu stark schwitzt. Passt man das Material an, dann kann die Jacke den Regen abweisen, verhindert aber durch luftdurchlässiges Material, dass man so stark schwitzt, wenn man sich bewegt. Ältere Modelle ohne Anpassung sind dann durchgefallen und neuere Modelle haben stärkeren Umsatz generiert, weil man das Bedürfnis verstanden hat.

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