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Onboard leicht gemacht

so fühlen sich neue Mitarbeiter von Anfang an wohl

Tritt ein neuer Mitarbeiter seinen Dienst an, ist das für alle Beteiligten eine Herausforderung. Im Bewerbungsgespräch waren sich beide Seiten noch sympathisch. Aber harmoniert es auch im Alltag? Nervosität, Unsicherheit, Angst – all das beschäftigt neue Mitarbeiter an ihrem ersten Arbeitstag und in den Folgetagen.

Es ist Sache des Teams, dem Neuling diese Sorgen zu nehmen und ihn herzlich willkommen zu heißen. Das funktioniert am besten mit einer effektiven Onboarding-Strategie! So fühlen sich neue Mitarbeiter rundum wohl. Hinzu kommen im späteren beruflichen Werdegang attraktive Angebote wie mögliche Weiterbildungen, wie sie beispielsweise mit dem Streamingdienst afsplus angeboten werden.

Onboarding beginnt schon vor dem ersten Arbeitstag – mit Informationen

Wer einen neuen Job antritt, hat vor allem Fragen! Die stellen sich aber nicht erst am ersten Tag, sondern schon davor. Welcher Dresscode ist im Unternehmen angesagt? Muss ich bereits vor Arbeitsbeginn da sein? Wurde mir ein Parkplatz bereitgestellt? All diese Fragen können die Verantwortlichen schon beantworten, bevor der erste Tag wirklich ansteht. Das erleichtert den Einstieg immens.

Im Betrieb selbst sollten sich entsprechende Kräfte darum kümmern, den Arbeitsplatz einzurichten. Ein ergonomischer Stuhl, ein aufgeräumter Schreibtisch und ein vollständig eingerichteter PC mit aller Software sind Pflicht. Für viele Neulinge stellt sich schon am ersten Tag die Frage, ob dieser Job Karrierechancen bietet. Es macht daher einen guten Eindruck, wenn Betriebe die Möglichkeit zur Weiterbildung vorstellen.

gelungene Personaleinstellung mit OnboardingBildquelle: Unsplash.com / Brooke Cagle

Entsprechende Unterlagen mit Möglichkeiten liefern dabei alle wichtigen Informationen zu Angeboten und Kursen. Somit bieten Unternehmen ihren neuen Mitarbeitern einen Mehrwert und eine Perspektive. Sie fühlen sich langfristig gut aufgehoben und bleiben gerne, da ihre Zukunft gesichert ist.

Der erste Tag ist entscheidend – neue Mitarbeiter nicht einfach allein lassen

Gutes Personal ist schwer zu finden, gute Arbeitgeber aber auch! Immer wieder gibt es Berichte von Neueinsteigern, die an ihrem ersten Arbeitstag allein gelassen wurden. Da wundert es nicht, dass schon an Tag zwei das Interesse am Job merklich schwindet. Hier hat sich ein Mensch für einen Job in einem bestimmten Betrieb entschieden und er wird gebraucht. Dieses Gefühl sollte ihm vermittelt werden.

Ein guter Arbeitgeber empfängt den neuen Mitarbeiter persönlich und begleitet ihn zu seinem künftigen Arbeitsplatz. Dort erwartet ihn ein bereits eingerichteter Computer, eine Telefonliste mit allen nötigen Kontakten und vielleicht sogar ein Willkommensgruß. Dadurch wird dem Mitarbeiter suggeriert, dass er hier willkommen ist und dass er bereits erwartet wurde. Nachdem der neue Mitarbeiter seine Utensilien am Arbeitsplatz gelassen hat, ist ein Rundgang durch den Betrieb ratsam. Dabei können gleichzeitig die neuen Kollegen und wichtigen Ansprechpartner vorgestellt werden. In einem großen Unternehmen lohnt sich eine Teamsitzung, um die Einführung für einen neuen Mitarbeiter zu erleichtern.

Einarbeitungsphase – immer einen Ansprechpartner zur Verfügung stellen

Der Beruf ist für die meisten Menschen von hoher Wichtigkeit für ihr Glück, Missstimmungen wirken sich entsprechend auf die Effizienz aus. Wenn ein neuer Mitarbeiter ins Unternehmen kommt, hat er Fragen. Er kennt die Abläufe und Besonderheiten nicht, ist mit den Kollegen noch nicht vertraut. Es ist zwingend erforderlich, eine erfahrene Person für die Einarbeitung abzustellen, die sich in den ersten Wochen um den Neuzugang kümmert.

Vor allem die erste Woche prägt, hier sollte immer ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Fehler sind in dieser Phase noch normal. Sie können häufig ein Zeichen sein, dass die Einarbeitung nicht so gut funktioniert. Nach einem Willkommensgespräch ist es wichtig, am Ende der Arbeitswoche in einem Feedbackgespräch noch einmal über alles zu sprechen.

Hier sollte dann auch der Arbeitnehmer die Möglichkeit bekommen, seine Kritik anzubringen und Wünsche für die Zukunft zu äußern. Das wiederum kann dazu beitragen, dass derartige Punkte in Zukunft berücksichtigt werden. Interne Arbeitsprozesse und Strukturen werden auf diesem Wege optimiert.

Anerkennung zeigen – Lob kommt immer gut an

„Mach’ ich alles richtig oder ist mein neuer Arbeitgeber unzufrieden?“ Solche Fragen stellen sich Mitarbeiter oft von Tag eins an. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, auch mal ein Lob auszusprechen und positives Feedback zu geben. Der neue Mitarbeiter weiß schließlich noch nicht, wie er sein Gegenüber einschätzen muss. Er kann auch Mimik und Gesten noch nicht deuten. Durch ein Lob wird dem Neuankömmling Wertschätzung gezeigt.

Natürlich ist auch Kritik erlaubt, Verbesserungsvorschläge oder Hinweise bei Fehlern ebenso. Es kommt aber maßgeblich darauf an, wie sie verpackt wird. Verbale Abwertung oder gar Drohungen sind ein No-Go und sorgen dafür, dass dieser Mitarbeiter die Probezeit wohl nicht freiwillig überstehen wird. Besser funktioniert es, wenn Arbeitskollegen und Führungskräfte mögliche Fehler vorsichtig ansprechen und sie positiv formulieren. Fehler sind zudem nur Zwischenergebnisse und kein Weltuntergang.

Feedback bei den Kollegen einholen – war der neue Mitarbeiter ein Gewinn?

Am Ende des Onboarding-Prozesses steht das Feedback. Was sagen die alteingesessenen Mitarbeiter, wie kommen sie mit dem neuen Kollegen klar? Manchmal merken Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach einiger Zeit, dass die Harmonie des Bewerbungsgesprächs nicht auf den Arbeitsplatz übertragen wurde. Dann gilt es, die Gründe herauszufinden und eine Entscheidung zu treffen. Schwierigkeiten in den ersten Wochen können normal sein und sollten nicht gleich zur Kündigung führen. Wenn es aber langfristig nicht harmoniert, sind Sitzungen für Feedbacks mit den Mitarbeitern wichtig, um die Gründe zu erfahren.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass ein strukturierter On-Boarding-Prozess die Zufriedenheit neuer Mitarbeiter maßgeblich erhöht. Und wer bereit ist zu investieren (Zeit, Aufmerksamkeit, Weiterbildungen), erhält oft auch einen zuverlässigen Mitarbeiter über viele Jahre. Denn letztlich suchen Bewerber immer nur eins: Einen Job, in dem die eigene Leistung wertgeschätzt und anerkannt wird.

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Die Personalbegriffe umfassen umschreibende Begriffe wie etwa die Teilzeitarbeit ebenso wie etwa neuere Begriffe, die in den Medien immer öfter vorkommen und dazu gehört Lebenslanges Lernen auch. Zahlen werden gerne rund um das Personal eingesetzt wie auch bei 9-2-5 und es gibt Begriffe, die völlig klar sind wie etwa der Betriebsrat oder auch die Freiberufler. Die Gesundheit ist gleichfalls ein Thema, wie etwa auch die Frage einer betrieblichen Krankenversicherung.

Auffällig ist bei den Personalbegriffen, dass viele im englischen Sprachraum entstandene Definitionen 1:1 im Deutschen ohne Übersetzung verwendet werden. Job ist fast schon ein deutsches Wort, Arbeitsplatz wird immer seltener gesagt. Andere Beispiele sind Skill Matching oder Time to hire.

Das Personalwesen ist auch eine Kostenfrage und so kann man sich überlegen, die Lohnverrechnung an ein Lohnbüro auszulagern. Und auch die Methoden ändern sich, wie etwa die Suche in sozialen Medien - Stichwort Facebook Recruiting. Auch das Wohlfühlen am Arbeitsplatz führte zu neuen Trends wie der Onboarding-Strategie. Und generell spielt das Geld eine Rolle und es gibt viele Themen, wie etwa die EU-Mindestlohnrichtlinie.

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Onboarding-StrategieArtikel-Thema: Onboard leicht gemacht
Beschreibung: Die 🏢 Onboarding-Strategie ist das Konzept für eine erfolgreiche Personaleinstellung für ✅ neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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