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Online Profiteure in der Krise

Es gibt immer Gewinner und Verlierer

Reiseunternehmen, Fluggesellschaften, Eventveranstalter, Hotels, der gesamte Touristik- und Gastronomie-Sektor und damit ist die Liste noch nicht zu Ende: Es gibt zahlreiche Branchen, denen die Entwicklungen der letzten Jahre schwer zugesetzt haben. Viele Unternehmen konnten sich nur gerade so über Wasser halten, anderen hatten sie komplett den Boden unter den Füßen geraubt. Neben allen, denen die Krise deutliche Nachteile eingebracht hat, gibt es auch solche, die von den veränderten Bedingungen profitiert haben. Wie so oft im Leben gibt es Verlierer und Gewinner. In diesem Artikel befassen wir uns mit den Letzteren.

Die Online Gaming Branche

Während Zeiten des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen hatten wir mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als sonst üblich. Wer ohnehin schon ein Faible für Videospiele hatte, spielte diese nun vermehrt. Ein besonders großer Profiteur im Bereich der Online Gaming Branche stellen die Online Casinos dar. In Deutschland kam während dieser Zeit auch die vollständige Legalisierung des virtuellen Glücksspiels hinzu.

Zusätzliche Freizeit und klare Regeln nach langer Grauzone führten zu einem Umsatzanstieg der Online Casinos. Nicht nur in Deutschland zeigen sie sich als Gewinner, sondern in weiten Teilen Europas. Besonders hervorzuheben sind dabei Schweizer Online Casinos. Dort dürfen auch die beliebten Boni angeboten werden, für die keine Einzahlung erforderlich ist. Casino Bonus ohne Einzahlung in der Schweiz nutzten die dortigen Anbieter und dies führte auch bei den Helvetiern zu einer starken Umsatzsteigerung in der Branche.

Online Profiteure in der KriseBildquelle: pixabay.com / geralt

Streaming-Plattformen

Die vermehrte Freizeit wird natürlich nicht nur in Videospiele investiert. Auch Streaming-Portale wie Netflix, Amazon Prime und Disney konnten einen Zuwachs an Nutzern verzeichnen. Neben Serien und Filmen waren auch Hörbücher sehr gefragt. Diese wurden vor allem von Eltern zur Beschäftigung ihrer Kinder genutzt, da diese nicht uneingeschränkt mit Freunden spielen konnten.

Video-Conference-Tools

In Zeiten, in denen die Arbeit in die eigenen vier Wände verlegt wurde, musste die Kommunikation natürlich trotzdem gegeben sein. Tools zur Videokonferenz wie Microsoft Teams kommen da gerade recht und wurden von Unternehmen vermehrt genutzt. Doch nicht nur im beruflichen Kontext, sondern auch im privaten Rahmen wurde zunehmend auf Video-Kommunikationsdienste zurückgegriffen. Es wurde zusammen gequatscht und gespielt und selbst Theateraufführungen und Ähnliches wurden dank der Technik über Distanz möglich.

Als häufigstes Medium für die Videoanrufe wurde Zoom gewählt. Während die Nutzerzahl im Dezember 2019 noch bei etwa 10 Millionen lag, kletterte der Wert in nicht einmal drei Monaten auf über 200 Millionen aktive Nutzer im März 2020.

Krise online ausnutzenBildquelle: pixabay.com / geralt

Der Online-Handel

Die Einkaufsstraßen blieben in Lockdown-Zeiten lange Zeit leer, doch die Lust darauf, Klamotten, technische Geräte und andere Dinge zu kaufen, blieb bei vielen vorhanden. Die Folge war, dass auch der Online-Handel während der einen wahren Boom erfahren hat. Bereits zuvor war Online-Shopping sehr begehrt: Die Auswahl ist groß, die Läden kennen keine Schließzeiten und die Bestellung wird bis nach Hause geliefert. All diese Vorteile blieben erhalten, mit dem Zusatz, dass die Alternative, den stationären Handel aufzusuchen, stark eingeschränkt war. Es wurden im Übrigen nicht nur vermehrt Kleidung und technische Geräte online gekauft, sondern auch Lebensmittel und Drogerieprodukte.

Der Online-Versandhändler Amazon stellt in dieser Branche den ganz großen Gewinner dar. An der Börse konnte das Unternehmen eine Wertsteigerung von sage und schreibe 45 % verzeichnen.

Flexibilität macht sich bezahlt

Als Gewinner gehen auch diejenigen hervor, die sich flexibel zeigten. So haben einige produzierende Firmen kurzerhand auf die Herstellung von Masken, Desinfektionsmittel oder Ähnliches umgestellt. Selbst wenn damit keine Umsatzrekorde gebrochen wurden, stellte es dennoch für einige Unternehmen den wesentlichen Schritt dar, sich über Wasser zu halten.

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