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Unternehmen Stakeholder Personal

Umsetzung der Kundenwünsche

Bei den Kundinnen und Kunden kann man davon ausgehen, dass sie die wichtigsten Stakeholder aus Sicht des Unternehmens sind. Man könnte dies aber auch beim Personal behaupten, denn ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht gar nichts. Und doch: ohne Abnehmer nützt auch das Personal nichts.

Personal als Stakeholder: sichere Arbeitsplätze gegen gute Leistung

Daher bleiben die Kundinnen und Kunden die wichtigste Interessengruppe, die Einfluss auf das Unternehmen hat. Das Personal kommt aber gleich danach und hat eine wechselwirkende Interessensituation anzubieten. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen einen sicheren Arbeitsplatz, gute Arbeitsbedingungen und ein angenehmes Arbeitsklima vorfinden. Lohn und Gehalt sollten auch passen, denn man ist auf Existenzsicherung aus.

Umgekehrt ist man natürlich dafür bereit, die Arbeitsleistung zu erbringen und wenn man hinter der Sache stehen kann, kann die Motivation sogar dafür sorgen, dass das Unternehmen in seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wertvolle Partner vorfindet, sodass beide Seite profitieren. Dieser Idealfall wird immer angestrebt, aber nicht immer erreicht.

Dabei sind Begriffe wie Personalmanagement immer wichtiger geworden und die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter ist längst keine Nummer mehr, sondern wirklich ein Partner. Dieser Partner hat auch Ideen, die man sich anhören sollte und daraus entstehen Prozesse, die im Sinne der Kundinnen und Kunden sogar einen wertvollen Mehrgewinn bedeuten können. Da kommt man gleich zum Begriff des Ideenmanagements und zu vielen weiteren Prozessen, die über das Abholen des Gehalts hinausgehen.

Viele Ansätze, viele Ideen, aber auch Forderungen

Weitere Interessen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - das gesamte Personal - einbringen, sind der Wunsch nach der Möglichkeit von Fortbildungen, Aufstiegsmöglichkeiten und auch Mitspracherecht. Das Personal will nicht den Betrieb übernehmen, sie wollen in ihrem Arbeitsbereich aber sagen und bestimmen können, wie es besser gehen könnte.

Wer das versteht, wird glückliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und damit auch Partner, auf die man sich blind verlassen kann. Nicht jeder versteht das und manche haben Angst davor, nicht mehr wichtig zu sein, wodurch sich gerade beim Punkt Umgang mit den Mitarbeitern zeigt, wer eine gute Führungskraft ist und wer nicht. Denn dieser Faktor ist das Um und Auf des Erfolgs. Unglückliche Mitarbeiter werden auch bei den Beratungen nicht so souverän sein können wie glückliche und damit bekommen auch die Kundinnen und Kunden mit, wenn etwas nicht passt. So kann es auch passieren, dass sich die beiden wichtigsten Interessensgruppen verbinden und das Unternehmen echte Schwierigkeiten hat.

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Unternehmen Stakeholder PersonalArtikel-Thema:
Unternehmen Stakeholder Personal
letztes Datum:
15. 12. 2019

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