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Personaleinstellung im Unternehmen

Einschulen und Integrieren der neuen Leute

Die Personalbeschaffung basiert auf der Personalplanung und somit weiß man, wie viele offene Stellen es gibt, die es zu besetzen gilt. Mit der Personalwerbung sucht man nach den neuen Leuten, die Bewerberauswahl ist die zweite Phase und wählt aus den Kandidatinnen und Kandidaten jene Leute aus, die als geeignet erscheinen. Die dritte und letzte Phase der Personalbeschaffung ist somit die Personaleinstellung, also die Integration der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Unternehmen oder jede andere Organisationsform wie Behörden, Vereine oder andere Strukturen.

Personaleinstellung: eingewöhnen der aufgenommenen Mitarbeiter

Die erste Aktion bei der Personaleinstellung ist die Abklärung der rechtlichen Spielregeln auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen und gipfelt im Arbeitsvertrag. Mit dem Arbeitsvertrag wird die Bewerberin oder der Bewerber erst zu einem Teil des Unternehmens und verpflichtet sich zur Arbeitsleistung, andererseits verpflichtet sich der Arbeitgeber zur Entlohnung. Der Arbeitsvertrag muss aber noch keine zeitlose Vereinbarung sein, denn es gibt auch die Möglichkeit der Probezeit, die üblicherweise drei bis sechs Monate andauern kann und es gibt die Möglichkeit einer befristeten Vereinbarung, die je nach Struktur später auch in einen unbefristeten Arbeitsvertrag umgewandelt werden kann.

Die eigentliche Personaleinstellung abseits der rechtlichen Rahmenbedingungen findet aber am Arbeitsplatz statt. Die neuen Leute müssen eingeschult werden, sie müssen sich wohl fühlen und sie müssen über das Unternehmen Bescheid wissen, um überhaupt verstehen zu können, was hier produziert wird, warum welche Abteilung was macht und viele Detailfragen mehr.

Natürlich hängt es auch davon ab, wer der neue Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin ist. Eine Führungskraft braucht die Zusammenhänge eher als ein Handwerker, der in einem bestimmten Bereich seine Arbeit verrichtet. Andererseits hat sich längst erwiesen, dass die Aussage zu hinterfragen ist, weil der Handwerker viel motivierter ist, wenn man ihn nicht isoliert betrachtet, sondern ihn auch in Prozesse einbindet, die mit seiner ursprünglichen Arbeit nicht unbedingt in Zusammenhang stehen muss.

Generell ist die Personaleinstellung längst nicht mehr so, dass man einem Arbeitsplatz zugewiesen wird und das war es dann, sondern man hat erkannt, dass das Wohlfühlen im Mittelpunkt stehen muss. Daher werden die Bemühungen um Integration in das Team und gutes Arbeitsklima hoch eingestuft - eine der wesentlichen Veränderungen im Personalwesen durch das Personalmanagement.

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Hat man das richtige Personal gefunden, gilt es, die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsprozess einzuführen. Das ist nicht so einfach wie es klingt, weil man kein Vorwissen voraussetzen kann und darf, was den Arbeitsplatz betrifft. Die Personaleinstellung beginnt mit der sozialen Integration in die Kollegenschaft und mit der Einweisung in Sachen Organisationsinformation, damit man mehr über das Unternehmen und seine Struktur weiß. Fachliche Einarbeitung ist schließlich jener Punkt, bei dem das persönliche Wissen und die Notwendigkeiten am Arbeitsplatz zusammentreffen. In jedem Unternehmen wird anders gearbeitet und das gilt es auch per Einschulung oder zumindest Einweisung weiterzugeben.

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Personal PersonaleinstellungArtikel-Thema: Personaleinstellung im Unternehmen
Beschreibung: Die Personaleinstellung ist die dritte und letzte Phase der Personalbeschaffung, um Mitarbeiter zu finden.

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