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Community Management

Erklärung und die entscheidene Bedeutung im Marketing

Online-Marketingkanäle sind für Unternehmen aller Branchen heute unverzichtbar – dabei sind sich vermutlich alle Experten einig. Besonders nachhaltig sind in der digitalen Welt langfristige Beziehungen. Der Aufbau einer treuen Community wird zum Gamechanger im Recruiting, Marketing oder der Optimierung von Produkten / Dienstleistungen. Wie Community Management funktioniert und wo sich die Benefits bemerkbar machen:

Wann spricht man von einer „Community“?

Das englische Wort Community bedeutet „Gemeinschaft“ oder „Gesellschaft“ und beschreibt eine Gruppe von Menschen, die durch gemeinsame Interessen, Aktivitäten, Ziele oder den Beruf miteinander verbunden sind. In der analogen Welt also beispielsweise ein Lauftreff, ein Fußballteam oder auch das freundschaftliche Nachbarschaftsverhältnis.

Eine digitale Community tauscht sich in der Regel in sozialen Netzwerken aus oder verfolgt die gleichen Inhalte. Ein aktuelles Beispiel sind etwa Follower von bestimmten Influencern – sie mögen die gleiche Art von Content und teilen oft viele Interessen, etwa Fitness oder Kochen.

Definition: Was ist Community Management?

Der Community Manager oder die Community Managerin in einem Unternehmen kümmert sich um den Aufbau, die Betreuung und die Entwicklung einer Gemeinschaft, die mit dem Unternehmen in Verbindung steht. Ziel ist es, ein familiäres, konstruktives und unterhaltsames Umfeld zu schaffen, von dem beide Seiten profitieren.

Community-Management im Marketing nutzenBildquelle: Pixabay.com / geralt

Beispiel: Der Weltkonzern Lego hat mit seiner „Lego Ideas“ Community ein Umfeld geschaffen, in dem Fans der Marke kreative Designs, Ideen und Modelle teilen können. Lego betreut diese Gruppe von Menschen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen und geht dabei auch auf Kritik, Wünsche und Anregungen ein. So entsteht ein Dialog, aus dem sowohl Lego als auch die Fans einen Nutzen ziehen.

Fünf Tipps für gutes Social-Media Community Management im Unternehmen

Eine Community kann auf Social Media für viele Unternehmen infrage kommen. Beispielsweise kann ein Schreinereibetrieb die Entstehung eines Meisterstücks zeigen, während eine Marketing-Agentur Einblicke in die Arbeit mit Influencern gewährt. Grundsätzlich gilt: Für alles gibt es im Internet eine Zielgruppe, wenn auch mit etwas Geduld.

5 Tipps für gutes und nachhaltiges Community Management:

  • Aktive Interaktionen: Fragen, Anregungen oder Kritik der Community müssen schnell beantwortet werden, beispielsweise in Form von Kommentaren oder Direktnachrichten. So wird deutlich, dass die Meinung der „Fans“ zählt.
  • Wertvolle Inhalte teilen: Relevante und vor allem interessante Themen sollten angesprochen werden, keine oberflächlichen Informationen oder Halbwahrheiten. Nur so verfolgt die Community den Content auch aktiv.
  • Klare Kommunikationsstrategie: Im Vorfeld sollte geklärt werden, was und vor allem wie Dinge mit der Community geteilt werden sollen. Welche Informationen dürfen eventuell nicht an die Öffentlichkeit gelangen? Wie werden die Menschen angesprochen?
  • Erfolg durch Marketing: Community Management funktioniert perfekt in Zusammenarbeit mit einer Online Marketing Agentur. Erkenntnisse, Trends und Entwicklungen können so gleich in das Marketing des Unternehmens integriert werden.
  • Nutzer-generierte Inhalte fördern (UGC): Wenn die eigene Community Produkte oder Dienstleistungen in Videos / Posts oder ähnlichem erwähnt, dann ist das ein echter Boost für das Unternehmen. Hierdurch entsteht ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Abschließender Tipp: Wenn ein Unternehmen mit dem Aufbau einer Community startet, muss zunächst eine klare Zielsetzung stehen. Was soll erreicht werden? Was sind konkrete, messbare Ziele? Erst dann kann Content produziert werden, der zu einer gezielten Ansprache und Erfolgen führt.

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