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Außennachfrageinflation

Außennachfrage: oft eine importierte Inflation

Bei der Nachfrageinflation unterscheidet man zwischen der Binnennachfrageinflation und der Außennachfrageinflation. Die Binnennachfrageinflation ist gegeben, wenn das Geld innerhalb des Landes nicht gespart wird, sondern für Einkäufe genutzt wird, wodurch die Preise steigen, weil die Produkte, also das Angebot, nicht ebenso stark steigen.

Preise steigen, weil Nachfrage vom Ausland kommt

Anders verhält es sich bei der Außennachfrageinflation. Dabei kommt es zu einer Situation, in der aus einem Land mehr exportiert als importiert wird. Das hat zur Folge, dass der Überschuss im Land bleibt und die Geldmenge damit ansteigt und als Konsequenz steigen damit auch die Preise. Und damit kommt es zu einem Effekt, der in den Medien gerne als importierter Inflation bezeichnet wird und durch die Wechselwirkung von Inland und Ausland entsteht.

Da die Inflationsrate im Inland höher wird als sie im Ausland ist, ist der Import für die ausländischen Unternehmen günstiger, was bedeutet, dass die Preise für die Güter im importierenden Ausland sinken, die Nachfrage steigt ebenso deutlich an und die Preise im exportierenden Inland beginnen zu steigen. Damit verschiebt sich die Preisentwicklung vom Ausland in das Inland.

Das erklärt den Ausdruck der importierten Inflation, denn eigentlich ist man wirtschaftlich auf der sicheren Seite, hat einen Exportüberschuss - als Nationalstaat und Volkswirtschaft gesehen. Aber die Menschen müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Preise steigen und das als Folge der Wechselwirkung im internationalen Handel. Ein klassischer Fall einer Außennachfrageinflation.

Gut für den Staat oder auch nicht

Die Konsequenz aus der Außennachfrageinflation kann bedeuten, dass die Menschen ohne Erhöhung ihres Einkommens plötzlich höhere Preise für Lebensmittel und andere Güter zahlen müssen. Das heißt, dass ihre Kaufkraft abnimmt und damit kann es auch zu soziale Probleme kommen. Der Staat hat wirtschaftlich gesehen einen Überschuss, denn es wird mehr exportiert als importiert, doch wenn die Menschen weniger einkaufen, weil alles teurer wird, verliert er Steuereinnahmen.

Die sogenannte importierte Inflation ist auf den ersten Blick der Erfolg guter Exportaktionen, aber auf den zweiten Blick kann man sich im eigenen Land einige nachhaltige Probleme aufhalsen, die nicht so leicht zu beheben sind.

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