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Passives Bestandskonto in der Buchhaltung

Konto der Passiva oder Mittelherkunft

Die Bestandskonten, die sich in der Bilanz auch wiederfinden, teilen sich in der doppelten Buchhaltung in zwei Gruppen - in die aktiven Bestandskonten und in die passiven Bestandskonten. Die aktiven Konten umfassen das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen, die passiven repräsentieren das Kapital, das für das Vermögen benötigt und eingesetzt wird.

Passives Bestandskonto in der doppelten Buchhaltung

Die Untergliederung ist bei den passiven Bestandskonten umfangreicher als bei den aktiven Konten, wenn man sich einen Überblick schaffen möchte, denn es gibt verschiedene Kanäle von Finanzierungen. Generell fällt als erstes das Konto Lieferverbindlichkeiten ein, also die Schulden, die man nach Einkäufen bei den Lieferanten hat.

passives Bestandskonto in der Buchhaltung

In diesem Kontext gibt es aber eine ganze Reihe anderer Konten mit ähnlicher Situation, die allesamt Teil der passiven Bestandskonten sind. Dazu zählt das Konto Umsatzsteuer für Gelder, die dem Finanzamt zu zahlen sind, Verbindlichkeiten gegenüber der Krankenkasse, der Gemeinde oder anderen Stellen für die Personalabrechnung sowie auch Anzahlungen, die wir von Kunden erhalten haben und bei denen noch die Lieferung aussteht. Diese Beträge werden als Fremdkapital zusammengefasst.

Dazu gibt es das Eigenkapital wie den Bilanzgewinn, das Eigenkapital selbst, Rücklagen und ähnliche Positionen, die sich in der passiven Seite der Bilanz wiederfinden.

Und so wie bei den aktiven Bestandskonten gibt es auch bei den passiven Bestandskonten die Rechnungsabgrenzungen, diesmal natürlich die passiven Rechnungsabgrenzungen, die für den Jahresübertrag gültig sind wie Anzahlungen, die die Kunden getätigt haben, die aber erst im nächsten Jahr gegenverrechnet werden können.

Für passive Bestandskonten gilt allgemein:

Anfangsbestand

Der Anfangsbestand wird zu Beginn des Wirtschaftsjahres (meist 1.1.) gegen das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) auf der Habenseite verbucht. Mit diesem Betrag beginnt das Konto seine Arbeit im aktuellen Jahr oder anderen Zeitraum (zum Beispiel Vierteljahresbilanz für die börsennotierten Unternehmen).

Vermehrung

Erhöht sich der Stand des passiven Bestandskontos, dann wird diese Buchung auf der Habenseite eingetragen. Ein Beispiel dafür ist eine weitere Eingangsrechnung durch den Lieferanten, wodurch die Schulden gegenüber diesem Lieferanten größer werden.

Verminderung

Zahlt man hingegen eine Eingangsrechnung, dann reduzieren sich die Schulden. Deshalb wird der Ausgleich der Rechnung auf der Sollseite eingetragen und verbucht.

Endbestand

Der Endbestand wird am Ende des Wirtschaftsjahres gegen das Schlussbilanzkonto (SBK) verbucht, wobei der Saldo auf der Sollseite zu finden ist. Damit ist das Konto für das Jahr abgeschlossen und findet sich in der Bilanz wieder.

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Für die Bewältigung der Aufgaben in der doppelten Buchhaltung gibt es eine Reihe von Konten, wobei man das Bestandskonto und das Erfolgskonto voneinander trennen muss, die verschiedene Funktionen haben. Bestandskonten gibt es in Form der aktiven Bestandskonten und der passiven Bestandskonten. Die Erfolgskonten gliedern sich wiederum in das Aufwandskonto und in das Ertragskonto.

Neben Gewinn und Verlust sowie den Werten in den Bestandskonten braucht man auch Hilfskonten wie etwa bei der Übertragung der Bilanz. Dazu gehört am Beginn des Jahres das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) und am Ende des Jahres das genaue Gegenteil mit dem Schlussbilanzkonto (SBK).

In der Buchhaltung werden diese Konten durch einen Kontenrahmen und dessen Kontenklassen untergliedert, sodass man mit Struktur die verschiedenen Geschäftsfälle bearbeiten kann. Das macht die gesamte Arbeit übersichtlicher und es werden nicht Erfolgskonten und Bestandskonten vermischt.

 

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Infos zum Artikel

Buchhaltung passives BestandskontoArtikel-Thema: Passives Bestandskonto in der Buchhaltung
Beschreibung: Grundlagen über die passiven Bestandskonten in der doppelten Buchhaltung wie Fremdkapital (LV, Finanzamt), Eigenkapital und Rechnungsabgrenzungen.

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