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Buchungsbeispiele für die Buchhaltung

Buchungsbeispiele: was gehört ins Soll und was ins Haben?

Nicht nur Schülerinnen und Schüler überfällt die Unsicherheit, was nun bei der doppelten Buchhaltung ins Soll und was ins Haben gehört und warum das eigentlich so ist. Dabei sind die Fragestellungen noch weiter zu führen, denn in bestimmten Fällen braucht es zuerst eine Auskunft, um welche Beträge es sich überhaupt handelt.

Vom Geschäftsfall zum Buchungssatz

Das Prinzip von Soll und Haben ist für viele Leute sehr einfach zu verstehen, andere haben große Mühe. Sie können den Grundgedanken nicht nachvollziehen und verwechseln die Seiten gerne. Die Theorie mit den Konten und dem gerne als Beispiel in Formularform herangezogenen T-Konto sowie der Übertragung in elektronische Programme ist noch verständlich, wenn aber dann die Rechnung zu buchen ist, gibt es doch Unsicherheiten - nicht nur beim Lernen, sondern auch bei Leuten, die sich gerade selbständig gemacht haben und erstmals selbst die eigenen Geschäftsfälle eintragen wollen.

Einfache Buchungsbeispiele sollen daher in diesem Kapitel helfen, die Grundgedanken zu verstehen, wie das System der doppelten Buchhaltung gemeint ist. Soll und Haben sind die Werkzeuge auf dem Weg zur Bilanz und sie werden bei der Bankabhebung genauso gebraucht wie auch bei der Verbuchung einer Eingangsrechnung. Der Erwerb eines neuen Geschäftslokals ist ebenso Thema wie auch der Einkauf von kleinen Produkten wie Tintenpatronen für die Geschäftsdrucker.

Ob man nun um eine Million Euro eine Immobilie erwirbt oder einen Locher kauft - das Prinzip der Verbuchung der Geschäftsfälle ist immer gleich und damit auch die Logik, wie diese Vorgänge erfasst werden sollen, damit am Ende einer Abrechnungsperiode eine Bilanz erstellt werden kann.

So schwierig ist die Verbuchung eigentlich nicht und die Herausforderung in der Praxis ist häufig eine andere, wenn man selbst den Beruf als Buchhalter ausüben möchte und für andere Unternehmen die Aufzeichnungen durcharbeitet. Denn das Grübeln entsteht in der Praxis weniger bei der Frage nach Soll und Haben, sondern vielmehr dadurch, dass kryptische Bezeichnungen auf Rechnungen wie Kassabons nicht Aufschluss geben, was eigentlich eingekauft wurde - doch das soll jetzt nicht das Thema sein.

Buchungsbeispiele zum besseren Verständnis

Übersicht der Themen

  • Anlagenkauf
    Buchungsbeispiel eines Anlagenkaufs mit den grundsätzlichen Überlegungen von Soll und Haben ausgehend von einer typischen Eingangsrechnung.
  • Ausgangsrechnung
    Anleitung zum Verbuchen einer Ausgangsrechnung in der doppelten Buchführung mit Berücksichtigung der Steuer und des Erlöskontos.
  • Bankbuchungen
    Bankbuchungen sind in der Buchhaltung das tägliche Brot mit sehr vielen Geldbewegungen, Soll und Haben wird aber gerne verwechselt.
  • Eingangsrechnung
    Buchungsbeispiel einer Eingangsrechnung und Überlegungen zur Verbuchung in der doppelten Buchführung mit Tipps, um Soll und Haben nicht zu vertauschen.

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Weitere Kapitel zum Thema:

  • Aufgaben der Buchhaltung
    Grundlagen über die Aufgaben der Buchhaltung bzw. Buchführung und der Möglichkeiten, die sich daraus ergeben wie etwa das Ablesen von Entwicklungen im Unternehmen.
  • Grundsätze
    Die Grundsätze in der Buchhaltung, die einzuhalten sind wie Genauigkeit, umgehende Eintragung und Klarheit der Geschäftsfälle.
  • Interessenten
    Es gibt die Aufgaben der Buchführung, die Vorschriften, aber auch viele Interessenten an den Werten, die auf diese Art und Weise ermittelt werden.
  • E/A-Rechnung
    Grundlagen über die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung in der Buchhaltung als Alternative zur doppelten Buchhaltung, z. B. für Freiberufler.
  • Doppelte Buchhaltung
    Grundlagen über die doppelte Buchhaltung als am meisten verwendete Form der Buchhaltung in einem Unternehmen mit dem Prinzip Soll und Haben.
  • Konto
    Grundlagen über das Konto in der doppelten Buchhaltung vom Bestandskonto über das Ertragskonto bis zum Bilanzkonto.
  • Belege und Belegarten
    Grundlagen über die Belege und Belegarten zum Nachweis der Geschäftsfälle, die in die Buchhaltung eingetragen wurden.
  • Kontenrahmen
    Grundlagen über den Kontenrahmen und seine Aufgabe in der doppelten Buchhaltung zur Strukturierung der Geschäftsfälle und Konten.
  • Buchungsbeispiele
    Buchungsbeispiele zeigen, wie in der doppelten Buchhaltung (Buchführung) Geschäftsfälle behandelt, interpretiert und schließlich korrekt verbucht werden.
  • Bilanz
    Grundlagen über die Bilanz als Jahresabschluss und die Bilanzarten mit dem Trend, wie es um das Unternehmen steht.
  • Anlagevermögen
    Das Anlagevermögen ist ein wesentlicher Bestandteil der Aktivseite einer Bilanz ergo eines Unternehmens, unterscheidet sich aber je nach Unternehmen und Branche.
  • Umlaufvermögen
    Grundlagen über die Buchhaltung und das Umlaufvermögen, das die kurzfristigen Vermögenswerte eines Unternehmens zusammenfasst.
  • Fremdkapital
    Das Fremdkapital ist die Finanzquelle für die Handlungen mit Waren, Kosten und Anlagegüter, denn diese Gelder ermöglichen die entsprechenden Handlungen erst.
  • Rechnungsabgrenzung
    Die Rechnungsabgrenzung ist in der Buchführung die Technik bei den Bilanzarbeiten, um Beträge auszuschließen, die nach dem Bilanzstichgalt gültig sind.
  • Rückstellungen
    Die Rückstellungen sind in der doppelten Buchführung Beträge, die als präventiv angesetzte Ausgaben des Unternehmens im Vorfeld berücksichtigt werden.
  • Sitemap
    Überblick über das Buchhaltung-ABC und die Sitemap mit den bisher gespeicherten Begriffen und Erklärungen.

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