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Grundsätze der Buchführung

Grundsätze der Buchhaltung: die Spielregeln

Grundsätze in der BuchhaltungOb man nun eine doppelte Buchhaltung (Buchführung) sein eigen nennt oder die einfachere Variante der Überschussrechnung bzw. Einnahmen-Ausgaben-Rechnung nutzen kann - die Spielregeln bei der Durchführung der Buchhaltungsaufgaben sind für beide Systeme zu beachten, wobei die Grundsätze sich hauptsächlich auf die doppelte Buchhaltung beziehen und daher manche Punkte in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gar nicht möglich sind.

Dabei müssen zwei Themenschwerpunkte getrennt werden. Das eine betrifft den richtigen Umgang mit den Belegen, die als Beweisstücke zu betrachten sind. Fragt später das Finanzamt nach der einen oder anderen Position, so muss man die Beträge nachweisen können. Das gilt in beiden Buchhaltungssystemen gleich.

Das andere sind die Grundsätze generell, wie die Buchhaltung zu führen ist. Sie beziehen sich vor allem auf die Genauigkeit und auch darauf, dass man die Bewertung stets gleich durchführt. Malen, Zeichnen und Formen mag in der Kunst wichtig sein, ist aber in der Buchhaltung nicht gefragt und sogar strikt zu unterlassen.

Die Grundsätze teilen sich auf zehn Punkte auf, die in jedem Lehrbuch nachzulesen sind. Wie bereits erwähnt, sind nicht alle Punkte für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung umsetzbar, denn eine Abgrenzung über die Jahresfrist hinaus gibt es zum Beispiel nicht, auch die Übertragung der Bilanzwerte findet nicht statt. Ansonsten sind die Punkte aber durchaus ebenfalls gültig.

Auf den Unterseiten werden die Grundsätze Punkt für Punkt vorgestellt und kurz beschrieben.

Grundsätze in der Buchführung

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Übersicht der Themen

Belege
Die Grundsätze in der Buchhaltung wie das Aufbewahren der Belege für sieben Jahre (Österreich) bzw. zehn Jahre (D + CH).

Unternehmensfortführung
Der Buchführungsgrundsatz der Unternehmensfortführung als Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Buchhaltung / Buchführung.

Vorsicht
Grundlagen über den Grundsatz der Vorsicht bei der Buchhaltung, wonach Einnahmen erst nach tatsächlicher Zahlung gebucht werden.

Stetigkeitsgebot
Das Stetigkeitsgebot in der Buchhaltung, was bedeutet, dass man die Bewertung immer gleich ansetzt, um Vergleiche zu ermöglichen.

Ordnungsprinzip
Das Ordnungsprinzip in der Buchhaltung, wonach keine Buchung ohne Beleg erfolgen darf und die Belege sind geordnet zu führen.

Vollständigkeit
Die Vollständigkeit bei der Buchhaltung als Grundsatz, was bedeutet, dass jeder Geschäftsfall eingetragen wird und keine erfunden werden.

Richtigkeit
Der Grundsatz der Richtigkeit in der Buchhaltung, wonach die Beträge richtig gebucht und die Konten richtig ausgewählt werden müssen.

Identität
Buchführungsgrundsätze: der Grundsatz der Identität in der Buchhaltung, womit vor allem die genau Übertragung der Bilanz ins nächste Jahr gemeint ist.

Klarheit
Der Grundsatz der Klarheit in der Buchführung, womit gemeint ist, dass die Geschäftsfälle nachvollziehbar formuliert und nicht gegenverrechnet werden.

Rasche Erfassung
Der Grundsatz der raschen Erfassung, womit gemeint ist, dass man die Geschäftsfälle umgehend einbucht, weil man sich dann auch besser erinnern kann.

Einzelbewertung
Der Grundsatz der Einzelbewertung in der Buchführung, wonach Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten individuell zu bewerten sind.

Konsequenzen
Die Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Grundsätze in der Buchhaltung sind nicht zu unterschätzen und können hohe Strafen nach sich ziehen.

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