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Konto in der Buchhaltung und seine Funktion

Basis für die Eintragung der Buchung

Damit in der doppelten Buchhaltung (Buchführung) der gefundene Buchungssatz eingetragen werden kann, braucht man ein Konto - genauer eigentlich zwei, denn bei einem Konto wird im Soll der Geschäftsfall eingetragen, beim anderen Konto im Haben. Damit ist die Grundlage der doppelten Buchhaltung erfüllt.

Das Konto als Bestandteil der Buchführung

Die Konten sind gemäß dem Kontenrahmen in Bereiche und Klassen untergliedert und haben jeweils eine Soll- und eine Haben-Seite. Ob man nun manuell mit der Hand arbeitet und ein T-Konto als Formular verwendet oder die normale Ansicht mit Text und Datum links und rechts die Spalten Soll und Haben oder ob man mit einem Buchhaltungsprogramm via Computer die Buchungen vornimmt, spielt für die Funktionalität keine Rolle.

Die Spielregeln sind stets die gleichen, also die Vorschriften, die man bei der Verarbeitung der Informationen ergo der Buchung der Geschäftsfälle an den Tag legen muss. Der Geschäftsfall führt zum Buchungssatz und dieser wiederum zur Buchung, um aus der Summe der Buchungen die Ergebnisse erzielen zu können.

Das Konto ist jener Bereich, der für die Aufnahme der Informationen zuständig ist, wobei es verschiedene Arten von Konten gibt, die alle in der einen oder anderen Weise zusammenhängen und verknüpft sind. Sie unterscheiden sich nach ihrem Charakter, das System mit Soll und Haben bleibt aber stets das gleiche.

Es gibt drei Kategorien von Konten:

  • Bestandskonten
  • Ertragskonten
  • Bilanzkonten

Die Bestandskonten heißen so, weil sie auch in der Bilanz zu finden sind. Dazu gehören Bankkonto, Post, Kassa, Anlagevermögen wie Autos oder Gebäude und Verbindlichkeiten wie Bankschulden, Lieferantenkredite (Lieferverbindlichkeiten), Kapital und vieles mehr. Sie sind also mit ihrem Wert auch im nächsten Jahr anzutreffen.

Die Ertragskonten beinhalten die Aufwände und Ertragskonten selbst, die Verkäufe und Einkäufe in der Abrechnungsperiode festhalten. Sie gehen im GuV-(Gewinn und Verlust-)Konto auf und werden nicht in die Bilanz übertragen.

Und schließlich gibt es noch die Bilanzkonten - das Eröffnungsbilanzkonto und das Schlussbilanzkonto. Beide sind dafür zuständig, den Übertrag der Bilanzwerte in das nächste Jahr sicherzustellen.

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Für die Bewältigung der Aufgaben in der doppelten Buchhaltung gibt es eine Reihe von Konten, wobei man das Bestandskonto und das Erfolgskonto voneinander trennen muss, die verschiedene Funktionen haben. Bestandskonten gibt es in Form der aktiven Bestandskonten und der passiven Bestandskonten. Die Erfolgskonten gliedern sich wiederum in das Aufwandskonto und in das Ertragskonto.

Neben Gewinn und Verlust sowie den Werten in den Bestandskonten braucht man auch Hilfskonten wie etwa bei der Übertragung der Bilanz. Dazu gehört am Beginn des Jahres das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) und am Ende des Jahres das genaue Gegenteil mit dem Schlussbilanzkonto (SBK).

In der Buchhaltung werden diese Konten durch einen Kontenrahmen und dessen Kontenklassen untergliedert, sodass man mit Struktur die verschiedenen Geschäftsfälle bearbeiten kann. Das macht die gesamte Arbeit übersichtlicher und es werden nicht Erfolgskonten und Bestandskonten vermischt.

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Buchhaltung KontoArtikel-Thema: Konto in der Buchhaltung und seine Funktion
Beschreibung: Grundlagen über das Konto in der doppelten Buchhaltung vom Bestandskonto über das Ertragskonto bis zum Bilanzkonto.

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